Unsere Wohnwagen-Batterie, Teil des Autarksets für wildes Campen, hat vorzeitig den Geist aufgegeben. Ich hatte bereits den letzten Sommer das Problem, dass sie sich zu schnell selbst entladen hat. Irgendwann ist sie dann beim Laden sehr heiss geworden und ich habe sie entsorgt.
Jetzt die Frage:
Denkt Ihr, ich muss unbedingt eine Gel-Batterie einbauen? Eine normale Autobatterie müsste es doch auch tun - oder? _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
eine Gel-Batterie muss es wohl nicht unbedingt sein - eine "normale" Autobatterie ist jedoch auch nicht so wirklich geeignet. Starter-Batterien fürs Auto sind hauptsächlich dazu da, für einen kurzen Moment einen hohen Strom zum Starten des Autos zu liefern. Für den Wohnwagen brauchen wir deshalb eher eine sogenannte Langzeitentladebatterie. Die gibt es bei verschiedenen Herstellern. Beispiel: die "Energy Bull Mobile Power" von Banner-Batterien.
und finde die Lösung super.
Das Powerpack kann während der Fahrt auch im Auto geladen werden.
so das es beim nächsten Halt wieder zur Verfügung steht. _________________ Gruß,
Simon
Genau so habe ich das auch gelöst! Für mich reicht das. Die Spühlung und etwas Licht laufen damit wunderbar. Mehr ist bei meiner Lösung aber nicht drin, wenn man mal für zwei bis drei Tage irgendwo stehen möchte. Wir haben das bei der Geburtstagsfeier eines Freundes ausprobiert. Wir hatten leider kein Stom zur Verfügung aber einen Parkplatz neben der Gaststätte, auf dem wir stehen durften.
Wenn man soetwas öfter und länger nutzen möchte als wir, ist mit einer leistungsfähigeren Variante bestimmt besser bedient. Hätte mein Wohnwagen allerdings bereits eine Vorrichtung gehabt, dann wäre diese Lösung für mich persönlich jedoch keine ernsthafte Alternative gewesen.
Dass normale Autobaterien (Bleiakkus) gasen, habe ich auch gelesen.
Es gibt aber eben auch Autobatterien die haben eine kleinen Schlauch, wo die Gase abziehen können. Die Batterien braucht man, wenn sie z. B. im Innenraum des Auto´s untergebracht sind. Also ein Loch im Boden bohren Schlauch durchziehen.
So ein Akkupack wäre für mich etwas wenig, alles was auf Strom läuft, und fest am Wohnwagen ist, geht auf 12 V ausser eine Lampe. _________________ WILLIPITSCHEN
In Ungarn vergeht alle 60 Sekunden eine Minute
Das mit dem Gasen hab ich mal in einem alten Lehrbuch nachgeschlagen:
Die Akkus gasen nur, wenn das Ladegerät eine gewisse Spannung (Gasungsspannung genannt) überschreitet. Diese liegt bei 12V-Bleiakkus bei 14,4V. Misst man also die Spannung vom Ladegerät im Leerlauf (also ohne Akku) und diese liegt unter 14V, dann kann die Batterie nicht gasen - von Defekten abgesehen.
Beim Gasen entsteht übrigens O2 und H2. Ungiftig aber ab einer gewissen Konzentration explosionsgefährlich. _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
Verfasst am: 17.02.2009, 14:36 Titel: Knallgas hört sich nicht gut an
Kanllgas, ist das gemisch bzw. die Teile je schwerer oder leichter als Luft.
Ich bin da eher ein Angsthase. Die Akkus mit dem Schlauch wären für mich die erste Wahl. Ab welcher Konzentration entzündet sich das Gas und kann eine Batterie genug erzeugen, umm den Behälter in dem sich der Akku befindet zur Bombe zu machen?
Ich bin froh, dass meine Lösung außerhalb des Wohnraumes steht. Nämlich vorne drin und gut belüftet.
Meine Lösung ist neu für mich.
Mein Daimler hat 'ne neue 100'er Batterie bekommen. Die alte Batterie war schon 5 jahre drin und, naja, die Dinger halten eben nicht mehr so lange wie früher. Bei der Überprüfung der alten Batterie stellte sich jedoch heraus, dass sie noch tip top ist. Jetzt muß sie als Notstrombatterie herhalten. Geladen wird die dann mit einem normalen Batterieladegerät und zwar draußen. Ich habe da auch eher die Hosen voll... Wer schon einmal eine Batterie hat fliegen sehen...
Mein Powerpack mit dem Gelakku hat leider den Löffel gereicht. Schade eigentlich, war ein schönes Teil. _________________
Weblog: www.campingtouren.de.ms
Verfasst am: 17.02.2009, 19:37 Titel: Re: Knallgas hört sich nicht gut an
aki hat Folgendes geschrieben:
Ab welcher Konzentration entzündet sich das Gas und kann eine Batterie genug erzeugen, um den Behälter in dem sich der Akku befindet zur Bombe zu machen?
Laut Wikipedia explodiert das Gas innerhalb einer Konzentration von 4-70%. Alles darüber und darunter ist harmlos.
Wenn es eine Lüftungsmöglichkeit gibt, dann sollte eine Öffnung nach unten wohl ausreichen. _________________ LMC 475 hinten, KIA Sorento vorne!
Bei uns war die Batterie ja innen im Bettkasten. Es gab auch keine Probleme bis, wie bereits berichtet, die Batterie beim Laden heiss wurde.
Ich sehe aber schon ein, dass hier ein gewisses Gefahrenpotential liegt.
Allerdings weiss ich nicht, wo die Batterie sonst hin sollte. Ich werde aber mal prüfen, ob sie nicht irgendwie neben den Ersatzreifen passt. Da ist ja bereits eine Aufhängung die das Zusatzgewicht ohne Weiteres tragen müsste. Der frei gewordene Platz unter dem Bettkasten wäre willkommen, da er direkt hinter der Ladeklappe ist. _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
Jupp. ich habe mir gedacht, da gehörts hin. Ist ausreichend belüftet und abgesehen davon wird sie nicht im WW geladen. Ist ja nur eine kleine Notlösung für einen Fall, der eigentlich eher selten eintritt. Hauptsächlich steht die mobile Lösung dort, damit sie nicht nass wird und weil ich dort einen einfachen Zugang zum WW-Kabel habe.
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