Verfasst am: 30.10.2008, 12:46 Titel: Wie wirkt sich die Finanzkrise aufs Camping aus?
Aktuell wurde hier schon Einiges über die derzeit nicht rosige Konjunktur geschrieben. Das Camping hatte bisher Hochkonjunktur und die Hertseller und Dienstleister konnten sich kaum beklagen.
Was wird jetzt passieren? Werden wir weiter machen oder sparen? _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
Für den Rentner wird sich nichts ändern, der hat sich schon dran gewöhnt, jedes Jahr weniger Geld zu haben, wenns es nicht mehr reicht, wird eben selbst gekocht. _________________ WILLIPITSCHEN
In Ungarn vergeht alle 60 Sekunden eine Minute
Zur Zeit bin ich noch in der sehr guten Situation, dass die Krise am IT-bereich komplett vorbei geht und wir mehr Auftrräge haben als wir zur Zeit bewältigen können.
Daher geht bislang alles erst mal so weiter wie gehabt. Ich lass mir doch wegen ein paar hundert Miliarden den Urlaub net versauen!! _________________ Gruss
Schnick
Da wird sich bei uns nichts ändern, komme, was da wolle!
Natürlich sind persönliche Hindernisse niemals eingeplant, aber finanzielle sind überbrückbar. _________________ LMC 475 hinten, KIA Sorento vorne!
Zur Zeit bin ich noch in der sehr guten Situation, dass die Krise am IT-bereich komplett vorbei geht und wir mehr Auftrräge haben als wir zur Zeit bewältigen können.
ihr habt externe kunden, tippe ich?
Bei uns geht's nämlich an der IT nicht vorbei, wir warten schon wann auch für uns die kurzarbeit kommt...
ich glaub nur, dass ich das bisschen camping-urlaub das ich hab jedes jahr mehr brauche, also lass ich mir das sicher nicht nehmen!!
Zur Zeit bin ich noch in der sehr guten Situation, dass die Krise am IT-bereich komplett vorbei geht und wir mehr Auftrräge haben als wir zur Zeit bewältigen können.
ihr habt externe kunden, tippe ich?
Bei uns geht's nämlich an der IT nicht vorbei, wir warten schon wann auch für uns die kurzarbeit kommt...
ich glaub nur, dass ich das bisschen camping-urlaub das ich hab jedes jahr mehr brauche, also lass ich mir das sicher nicht nehmen!!
Genau, wir haben nur externe Kunden. Bei den internen Abteilungen ist es schwerer,. das stimmt!
Denke aber auch, dass man den Urlaub einfach braucht und daher lieber ein bischen einspart... _________________ Gruss
Schnick
Ich habe das Glück (?) in einem Mischkonzern zu arbeiten. Lebensmittellogistik = gegessen wird immer, Carlogistik = Autos werden immer gekauft, Erdölbranche = geheizt wird immer. Wir konnten den Umsatz um ziemlich genau eine halbe Milliarde steigern und der Reingewinn darf sich auch sehen lassen. Wohin der fliesst fragst du ? In die Reserven des Unternehmens, die Taschen der Aktionäre, aufs Konto des Topmanagements, nur nicht in den Geldbeutel der "normalen" Arbeiter und Angestellten. Wo findet die Finanzkrise nun statt ? _________________ Gruss aus Graubünden, der Ferienecke der Schweiz
Wer den nun schuld hat ?
Das sind sehr viele .
1. Aktionäre
2. Fond´s inhaber
3. alle die Lebensversicherungen oder vorsorge betreiben.
DENN AN ALLERERSTER STELLE STEHT DIE RENDITE........
Besser arm und ohne Arbeit als reich und mittellos !!! _________________
Ich denke die Finanzkrise hat auch ein Gutes. Ein Umdenken ist im Gange, die Globalisierung wird hinterfragt, den bonizahlenden Betrieben und Konzernen wird auf die Finger geschaut etc etc.
Bei uns werden plötzlich und mich Hochdruck Leute gesucht, Leute deren Einstellung wir zur Entlastung der bestehenden Mitarbeiter schon vor Jahren beantragt hatten. Jetzt geht's plötzlich. Kommentar von oben : "wir haben eingesehen, dass wir unsere Mitarbeiter nicht verheizen dürfen". Vor zwei Jahren erlitt ich einen Herzinfarkt, vermutlich weil ich zuviel Freizeit geniessen durfte. Kommentar vom Bigboss am Krankenbett : "sag aber nie, dass du wegen der Firma krank geworden bist". _________________ Gruss aus Graubünden, der Ferienecke der Schweiz
Grischa
Zuletzt bearbeitet von grischa am 02.11.2008, 13:54, insgesamt einmal bearbeitet
Ja so sehe ich es auch.
Arbeitsunfall oder Krankheit binnen 2 Tage bitte wieder da sein es könnte sonnst Arbeit liegenbleiben......
Aber jetzt sieht mann mal Firmen die immer gesagt haben ohhh in Amerika ist alles so toll die besten Manager und Systeme siehste auf die Schnau..... gefallen.
Ich hoffe endlich denken sie mal um ....
Top gewinne aber leider müssen wir Personal abbauen zieht nicht mehr denn es ist schon zu merken das sich die kleinen Leute nicht mehr unter druck seten lassen.
Oder wie sieht ihr das ?? _________________
Die kleinen Leute werden immer unter Druck geraten. Das war früher so, das ist heute und das wird morgen so sein.
Der einzige Unterschied ist der, das der Druck langsam nachlässt, vergleicht man die Arbeiter- /Angestelltensituation um die Jahrhundertwende zu heute.
Daß das aber keine Selbstverständlichkeit ist, verdanken wir den Arbeiterorganisationen, die sich damals gegründet haben, um die Situation zu verbessern und münden heute in den Bemühungen der Gewerkschaften.
Natürlich kann man über deren Tätigkeit geteilter Meinung sein, die Tatsachen sprechen aber für sich.
In den vergangenen Jahrzehnten haben führende Firmenmanager den Versuch unternommen, durch immer stärkeren Personalabbau die Gewinne/ Dividenden zu steigern, und das auf Kosten der verbleibenden Belegschaft. Hohen Krankenzahlen waren die Folge, sicherlich gab es auch die vertuschte Kündigung wegen Krankheit hier und da.
Und das wäre auch noch einige Jahre so weitergegangen, wenn die Großverdiener in ihrer Gier nicht versucht hätten, mit dem vielen Geld zu spielen, es auf schnelle, riskante Art zu vermehren.
Zum Glück ist dieses System in sich zusammengebrochen, es wurden Abermilliarden in schwarze Löcher versenkt, die Weltwirtschaft fing an zu torkeln, und auch milliardenschwere Stützkorsetts der Regierungen konnten den Schlingerkurs nicht beenden.
Jetzt fangen die Großverdiener an zu denken. Man darf nur nicht annehmen, daß sie dieses zum Wohle der Menschheit oder des Landes tun, Nein! Es geht einzig und allein darum, wie sie wieder zurück auf ihre Spielwiese kommen.
Und hier heißt es, den Hebel anzusetzen!
Leider hat unsere Bundesregierung bei ihrem übereilten Rettungspaket vergessen (?), entscheidende Maßnahmen einzubauen, wie in England geschehen. Und die max. Einkommenshöhe von 0,5Mio Euro/Jahr hängt mir persönlich noch mindestens um 50% zu hoch, auch wenn Herr Ackermann da anderer Ansicht ist...
Also, alles Bestens? Ich denke nicht, aber hier kann das Ruder herumgeworfen werden, noch ist nichts verloren!
Nur sollte unsere Regierung nicht mit so einem Murks wie Erlassen der KfZ-Steuer kommen. Ich gebe keine 20.000,- für einen Neuwagen aus, nur um 230,- zu sparen...
Und überhaupt, was soll das weinerliche Gejammer unserer Autoindustrie?
Hat die Regierung nicht schon vor 15 Jahren gesagt, sie sollen ihre Dreckschleudern den Umweltauflagen anpassen, also weniger Verbrauch, weniger Belastung für die Umwelt? Und haben sie nicht immer wieder Verlängerung für ihre angeblichen Maßnahmen dafür bekommen?
Aber anstatt die Milliardengewinne in die Forschung zu stecken, zum Beispiel die Brennstoffzelle endlich zur Serienreifen zu bringen, habem sie die Dividenen hochgeschraubt... Wo sind denn eure Gewinne geblieben, liebe Autohersteller, die ihr jetzt dringend benötigt?
Holt eure Klapperkisten, die niemand haben will und sich leisten kann oder will, wieder von den Halden ab, baut sie entsprechend um und stellt sie wieder hin. Wenn der Preis stimmt, wird sich auch ein Käufer finden.
Mein Auto ist derzeit 9 Jahre alt und der Diesel macht sich noch sehr gut. Nein, ich habe keinen Rußfilter drin, weil sich der Umbau finanziell nicht lohnt und der finanzielle Anreiz der Regierung sich arg in Grenzen hielt.
Damals, als die Kats eingeführt wurden, sah das noch ganz anders aus. Die Folge: Heute werden keine Benziner ohne Kat ausgeliefert, aber deutsche Autos werden ohne Rußfilter verkauft, den man sich dann teuer nachrüsten darf... der Franzose und der Japaner war da schlauer.
Aber deren Aktien hängen auch nicht so hoch wie die von Daimler und VW... _________________ LMC 475 hinten, KIA Sorento vorne!
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