Heute ist vieles nicht mehr möglich. Um 20 15 geht jeder zum Wohnwagen, weil die Nachrichten anfangen.
War früher sehr viel schöner, es wurde oft bis spät in der Nacht gefeiert.
Hat sich jemand beschwert, wurde er am nächsten Tag mit eingeladen.
Tisch Stühle mußte jeder selbst mitbringen.
Auch fiel eben der Geburtstag meiner Frau immer im Urlaub.
Mal feierten wir in einer Csarda, aber eben auch schon mal auf den Campingplatz.
Die Geschichten die da gesungen werden, sind alles wahre Begebenheiten aus dem Vorjahren.
Das Video ist 1989 enstanden, mit den Sängern verkehren wir zum Teil heute noch.
Das sind für mich wirklich schöne Erinnerungen
Ich wurde oft von meinen Kollegen gefragt, warum ich denn jedes Jahr nach Ungarn fahre.
Meisten wurde das von den Kinders der Camper schon festgelegt. Auf der Heimfahrt hörte ich den schon, wir haben uns für nächstes Jahr schon
verabredet.Einige Freunde waren ja auch aus der DDR, die wollten eh nur nach Ungarn.
Gut war eben auch nicht immer in meinen Sinne, hätte auch gerne schon mal eine andere Richtung eingeschlagen, aber Merke
Hast du im Urlaub das Kind ( die Kinder) zufrieden, dann hast du Urlaub
Ein besonderer Anziehungspunkt war dann fast immer Budapest.
Und für das Jungvolk natürlich der Vidampark.
Da stand noch so eine herrliche Holzachterbahn, nicht so auf Sicherheit gebaut wie bein uns, die lief auf Schienen wie so Loren, und hätte eben auch entgleisen können.
Damit das nicht geschah, saß in der Mitte des Zuges ein Bremser.
Die fuhr auch sehr unruhig, darum lagen auch so viele Handtaschen an der Fahrspur
Ich wollte immer mal für eine Woche nach Budapest fahren. Aber jedesmal hieß es, lasse uns doch am See bleiben, es ist eh zu heiß in der Stadt. So blieb es eben meist nur bei den Tagestouren.
Doch als dann die Zeit kam, wo eben mein Sohn nicht mehr mitfuhr, konnten wir ja machen, was wir wollten.
Also bin ich eine Woche auf dem Campingplatz Romai in Budapest gewesen. Man war dann auch nicht so Zeitgebunden, man konnte viel unternehmen, ich hatte uns eine Wochenkarte für die BKV gekauft.
Meine Frau wollte mal eine Fahrt auf der Donau machen.
Also bin ich mit ihr zur Anlegestelle 7 gefahren.
Die junge Dame sagte, wenn Sie heute fahren, haben wir eine Überraschung.
Ich wollte ja nun rausbekommen, was die Überraschung war,habe es mit allen Tricks versucht, aber sie hat es nicht verraten.
Wir sind dann auch gefahren, die Überraschung war ein Feuerwerk.
Ob natürlich der Platzregen auch dazu gehörte weiß ich nicht.
Da stand noch so eine herrliche Holzachterbahn, nicht so auf Sicherheit gebaut wie bein uns, die lief auf Schienen wie so Loren, und hätte eben auch entgleisen können.
Damit das nicht geschah, saß in der Mitte des Zuges ein Bremser.
Die fuhr auch sehr unruhig, darum lagen auch so viele Handtaschen an der Fahrspur
Brrr ist ja der Hammer.. Da würde ich nicht mitfahren wollen _________________ Gruss
Schnick
Da wir ja nun in Budapest auch die Fahrräder mithatten, haben wir überlegt, die Räder auch zu nutzen. Doch in der Stadt ist das nicht gerade empfehlenswert, zuviel Verkehr, keine Radwege.
So haben wir denn zur Stadt alles mit der Metro gemacht, außer am Donaupart sind wird dann mit den Fahrrädern gefahren.
Aber zum Schluß hat uns der Pförtner gesagt, nach Szentendre geht ein Radweg.
Wir sind also dann mit dem Rad gefahren, ein sehr schöner Radweg mit Wildkräutern. In Szentendre sind wir dann zum Kavehaz Nosztalgie gegangen und haben dort Kaffee getrunken.
Aber es gab dann doch ein Problem.
Es fing an zu regnen, und ich wollte dann die 8 Stationen mit der HEV, einer Vorortbahn fahren.
Leider ging meine Wochenkarte dort nicht, die gilt nur bis zum Stadtrand, man muß 4 Stationen zahlen.
Der Schaffner holte sich einen Fahrgast als Dolmetscher und sagte in der Bahn kann ich nicht nachzahlen, das würde normal 3000 Ft Strafe kosten, aber wenn ich jetzt aussteige, könnte ich draussen nachzahlen.
Wir snd dann also raus, ich sage, Christa guck mal, der Regen ist weg, jetzt können wir weiter mit dem Fahrrad fahren.
Wenn ich mich beschreiben würde, dann würde ich nie sagen, in bin ein Glückskind. Spiele schon 20 Jahre Lotto, über eine 3er bin ich noch nie hinaus gekommen. Wenn es also anstatt Glücksspiele Pechspiele gäbe, müsste ich eigentlich Glück haben.
Anders so mein Bekannter.
[Witz]Am Montag hat der ein Auto gewonnen, Dienstag eine Reise in die Südsee, Mittwoch so einen tollen Fernseher, Donnerstag einen Gutschein für die Damen im Etablissement, hat er sich eine Inderin ausgesucht, die hatte so einen dunklen Punkt auf der Stirn, hat er dran gerubbelt, stellt euch vor, er hat da noch ein Fahrrad gewonnen [/Witz]
Das war jetzt übertrieben, aber dem läuft wirklich das Glück nach.
Aber jetzt im Ernst, ich werde wirklich nicht von Glück verfolgt. Heute ist mir was passiert, was nicht für unmöglich halte.
Bin also in die Waschstraße gefahren, habe den Schlüssel abgezogen, nein sagt der Bediener, den Schlüssel müssen sie stecken lassen. Habe den Schlüssel wieder eingesteckt, muss ihn dabei unwissentlich auf Zündung gedreht haben, als er hinten aus der Waschstraße kommt hat er sich abgeschlossen, die Einstellung ist so, wenn er fährt schließt er die Türen ab.
Was blieb mir übrig, mit einen Taxi nach Hause fahren, den Ersatzschlüssel holen, und aufschließen.
Aber einmal habe ich dann auch mal Glück gehabt, am Anfang des Jahrhunderts. Ich habe in einer ungarischen Zeitung ein Rätsel gelöst, und aus einer Vielzahl von Antworten wurden 50 Gewinner gezogen und ich war dabei, ich hatte eine Familienkarte für den Budapester Zoo gewonnen.
Etwas skeptisch bin ich dann im Urlaub zu dem Zoo gefahren. 1972 bin ich schon mal im Zoo von Veszprem gewesen, da haben mir die Tiere sehr leid getan, in einen engen Käfig mit dicken Eisenstangen gepfercht, war wirklich kein schöner Anblick.
Mein Vorurteil war aber sehr schnell weg, der BP Zoo ist wirklich ein sehr schöner Zoo, der sehenswert ist.
Hier im Norden haben wir ein Sprichwort: "Wem datt Glück in'n Mors kreckn wull, de kunn em gor nich gegen dichtkniepen!"
Wörtlich übersetzt heist das: Wem das Glück in den Arsch kriechen will, der kann ihn gar nicht dagegen zukneifen!"
So einen Kollegen habe ich. Ich reche in einer Ecke am Bahndamm Laub zusammen und lade es auf. Er kommt dazu, kratzt mit seinem Laubfächer nochmals im hohen Gras und findet eine alte Geldbörse. 215,- Euro drin, leicht angegammelt, aber für's umtauschen hat's gereicht... _________________ LMC 475 hinten, KIA Sorento vorne!
Wenn ich mit meiner Frau zur Kirmes ging, schaute sie sich das sehr gerne an, aber die auf ein Karussell zu bekommen, war einfach nicht möglich. Und so hatte ich denn auch bedenken, ob sie mit mir mit einen Heißluftballon fahren würde. Eigenartigerweise hatte sie dort keine Bedenken, sondern hat sofort zugestimmt, sie meinte das wird doch wohl so sein, wie Fahrstuhlfahren. Wir haben also eine Fahrt gebucht, der Kaptein , Varga Joszef, war so ein richtiger Frauentyp, mit blitzenden Augen, nebenbei auch noch ein Charmeur. Er hatte so einen Tarnanzug an, man hätte ihm in jeden amer. Kriegsfilm stecken können, dort hätte er auch eine gute Figur abgegeben.
Natürlich, mit dem Termin war so eine Sache, einmal war Gewitter in der Luft, das andere Mal zu viel Wind. Das dritte Mal klappte es dann. Der Kaptein füllte einen Luftballon mit Gas, lies den fliegen, dadurch sah er die Windrichtung, schaute auf die Karte, und schon ging es los, in einen russichen Auto so ca 30 KM weit weg.
Wenn das nur gut geht dachte ich, aber er hatte das richtig gesehen, wir kamen am Flugplatz an. Hinterher kam der Ritterschlag, man bekam einen Ballonfahrertitel, und wurde zum Grafen getauft, mit Sekt, und ein paar Haare wurden angebrannt.
Mein Name ist Kiliti-Buszaföld-Essy
Den Namen muss man gut behalten, das ist international so, fährt man irgendwo nochmal mit einen Ballon, so wird man gefragt, ist das Ihr Erstflug?
Sagt man nein, wird man sofort nach dem Namen gefragt. Weiß man nicht, muß man eine Runde Sekt spendieren, das Getränk der Ballonfahrer.
Noch ein Tipp, will das einer machen, Mütze mitnehmen, es wird ganz schön heiß am Kopf.
Mittlerweiler bin ich 5 mal gefahren, immer wieder ein sehr schönes Erlebnis
Wir waren ja Immer auf den Campingplatz in Zamardi, einfach aus dem Grund, weil wir uns da mit unseren Freunden trafen.
Zamardi ist ein schöner Ort, man kann Fahrrad fahren, es gibt eben auch schöne Restaurants, aber wenn wir mal schön Eis essen wollten, fuhren wir nach Siofok, in das Eiscafé Kalman Imre. Direkt daneben war der Markt.
Eigentlich stellt man sich unter Markt eben etwas anders vor, so wie ein Wochenmarkt, mit Obst und Gemüse. Doch dort konnte man eben ganz andere Sachen kaufen, Ketten, Schmuck, Bogracs und ebenso allerlei Sachen.
Ich habe dort mal eine schöne Tischdecke gekauft, abends wenn die Angler am Wasser saßen, waren oft die Frauen mit, und stickten in den spärlichen Licht eben Decken und Blusen.
Es war einfach schön mal abends über den Markt zu wandeln.
Zwischen durch kamen Leute und flüsterten einen ins Ohr, wollen Sie Geld tauschen. Nein, wir wollten nie, wir hatten unseren Tauscher auf dem Campingplatz, das war eben nicht so gefährlich.
Wir hatten einen von der Kriminalpolizei in Wien auf dem Campingplatz, und der hat immer gesagt, Mensch Leute tauscht nicht schwarz, das ist so gefährlich, und genau der ist dann betrogen worden .
Heute denke ich oft noch sehr gerne an die Zeit zurück.
Ein junges Mädchen aus den Niederlanden hat mir mal erzählt, es gab oft nicht alles was es bei uns gibt, oft fehlte etwas was wir meinten wir müssten es haben, und trotzdem habe ich hier die schönsten Zeit in meinen Leben verbracht.
Eine sehr schöne Csarda ist die Flekkencsarda in Köröshegy. Dort gibt es eben auch oft Aufführungen, wie zum Beispiel, Bauerhochzeit.
Da ich aber in Ungarn schon auf eine echte Hochzeit eingeladen war, habe ich das nicht so im Vordergrund gestellt, gut es ist gespielt, und eben für viele Touristen eine schön Darbietung. Aber es ist eben auch schon mal schön, wenn man liebe Freunde bei sich hat, eben nur mal essen gehen, und dann die ungarische Mentalität auf sich einwirken lassen.
Diese Freunde haben wir 1988 kennen gelernt. Damals war ja noch so viel Tourismus, das man in den Schulferien eben viele Leute am Balaton brauchte, in Hotels und Boutiquen, das war für die Leute ein guter Nebenverdienst, und da haben wir sie kennen gelernt.
Sie kennt auch viele schöne Lieder.
Der Balaton
Das Südufer vom Balaton ist ganz seicht, ist sehr schön für kleine Kinder, da muss man nicht unbedingt schwimmen können, man kann auch als Nichtschwimmer sehr gut im Wasser spielen.
Damit mir Wasser bis zum Hals steht, muss ich 500 m rausgehen.
Sehr schnell ist das aber auch von den Surfern erkannt worden. Man muss nicht kraftzerrend aufs Brett klettern, man steigt einfach drauf.
Zum allerersten Mal habe ich Live dort Skysurfen gesehen. Ich meine die Fallschirme sehen ja oben in der Luft klein aus, aber ich habe mit einen Surfer gesprochen, der hatte einen Schirm von 17 m² Größe, das ist doch schon sehr beachtlich.
Am Schirm ist ein Luftschlauch, worauf er schwimmt, und über Seile kann man den Schirm steuern, wie ein Drachen.
Man müßte noch mal jung sein..
-------------------------------------------------------------------------------- _________________ WILLIPITSCHEN
In Ungarn vergeht alle 60 Sekunden eine Minute
Wie ist es denn, wenn man in Rente geht? Unglaublich schön, man freut sich, es gibt welche, die reden schon davon, dann sind sie so gerade über die 50 Jahre. Es ist auch wirklich schön, die ersten 3 Monate ist man wie im Urlaub, kannst du mal am, na klar bin doch in Rente. Doch irgendwann ist es dann so, dann fängt die Tritest ein, man hat noch nicht gefunden was man machen kann und immer nur im Internet hängen wird eben auch langweilig. Man braucht also nochmal so einen richtigen Kick, damit man sich nicht wie altes Eisen fühlt.
Ich habe mich erinnert an den Kran, den man auf den Bild im Hintergrund sieht.
Dort kann man aus 30 m runterspringen, man bekommt 2 Seile an die Beine gebunden, und dann muß man sich oben entscheiden, mache ich das oder nicht. Bungeespringen nennt man das.
Als ich das meiner Frau erzählte, meinte sie ich sollte doch erst mal meinen Hausarzt fragen.
Bis du bekloppt meinte der nur, war das erledigt.
Als Ausgleich, was den Knien nicht schädigt durfte ich Tandemspringen machen.
Toll in Ungarn angekommen, wollte mein Sohn auch mit seiner Gefährtin springen, und damit ich nicht alleine bin, springt mein Neffe mit mir. (wären die nicht mitgesprungen, hätte ich mich oben vielleicht anders entschieden)
Freitag angemeldet, alles in Ordnung ich sollte Sonntag kommen. Die 2 Tage habe ich nicht mehr gut geschlafen, immer sah ich im Traum die Kirche so groß wie ein Fingerhut.
Freitag ging es also los, mein Neffe und ich waren zuerst dran.
Aus 4000m sah die Kirche noch kleiner aus als ein Fingerhut.
Der Springer und ich ließen sich seitlich rausfallen, ooooooooooooooh das nahm einen die Luft.
Was dann kam war wunderschön, man raste auf den Boden zu.
Plötzlich knallte es wie ein Pistolenschuß, der Fallschirm ging auf. Man trudelte am Schirm schön zu Boden. Hatte ich mal in jungen Jahren gesagt, nicht für 1000 DM würde ich das machen, jetzt habe ich dafür bezahlt.
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