Verfasst am: 06.01.2009, 14:11 Titel: Steigt die Gefahr mit zunehmender Minustemperatur?
Hallo,
ich bin neu hier. Bei mir ist das Wasser im WoWa hinter der Außenklappe (TOILETTENSPÜLING) eingefroren. Die Tanks im Innern nur die Oberfläche vereist.
Steigt eigentlich die Schadensgefahr mit sinkender Temperatur?
Wir haben -3°C. Oder ist der Schaden sobald Eis entsteht immer gleich groß? Wenn sich noch Wasserblasen in den Leitungen befinden, ist der Druck auf die Leitungen dann noch geringer?
Vielleicht kann jemand diese Fragen leicht beantworten.
Danke im Voraus.
Grüße
secondhand10
PS. Ich heize gerade den Wohnwagen, um das Wasser wenigstens jetzt noch ablaufen zu lassen.
Ja klar, je kälter es wird umso mehr dehnt sich Eis aus, es kann also zum Platzen der Behälter kommen. _________________ WILLIPITSCHEN
In Ungarn vergeht alle 60 Sekunden eine Minute
Wenn man Strom am Wagen hat dann kann man elektrisch die Tanks wärmen. Die "Camping-Ausführungen" sind relativ teuer. Deutlich billiger geht es mit einem Aquarium-Heizstab. Der lässt sich sehr gut einstellen und ist absolut wasserdicht.
Mein Nachbar nutzt den für das erwärmen des Brauchwassers (also z.B. zum Waschen.) Die dinger bringen zwar kleine 50 Grad, aber so dass das Wasser angenehm warm ist. In der niedrigtsen Stufe heizt der Heizstab gerade mal so, dass nix einfrieren kann.
Bringt aber natürlich nur was, wenn ein Stromanschluß vorhanden ist. _________________ Gruss
Schnick
Hat man eine Idee, ob es so etwas auch in 12 Volt - Ausführung gibt?
Ich habe keine Ahnung als Nicht - Aquarianer, wie hoch die Spannung bei einer Aquariumsheizung ist. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die mit Starkstrom betrieben wird. Aber im Sommer wäre der Gedanke ja bestechend, das Brauchwasser statt mit der Truma im Gasbetrieb mit einem 12 Volt Heizstab erwärmen zu können.
Also die Heizstäbe sind eigentlich auf 230V ausgelegt. Ob es im Bastelbereich auch 12V gibt - keine Ahnung.
Ich denke aber, dass Du im Sommer mit 12V durchaus ein Problem mit Deiner Batterie bekommen kannst. Wärme mit Strom zu erzeugen ist ja nicht gerade sehr effizient. Da ist Gas sicherlich deutlich besser geeignet. _________________ Gruss
Schnick
Hat man eine Idee, ob es so etwas auch in 12 Volt - Ausführung gibt?
Ich habe keine Ahnung als Nicht - Aquarianer, wie hoch die Spannung bei einer Aquariumsheizung ist. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die mit Starkstrom betrieben wird. Aber im Sommer wäre der Gedanke ja bestechend, das Brauchwasser statt mit der Truma im Gasbetrieb mit einem 12 Volt Heizstab erwärmen zu können.
Richtig, aber wie lange hält das deine Batterie aus?
_________________ WILLIPITSCHEN
In Ungarn vergeht alle 60 Sekunden eine Minute
Eis dehnt sich bis -4°C aus. Darunter schrumpft es wieder. Ein Frostschaden im Aussenbereich entsteht also immer zwischen 0°C und -4°C. Der Punkt von -4°C kann sich nach unten verschieben, wenn dem Wasser Frostschutzmittel (z.B. Salz) zugegeben wurde und es trotzdem friert.
Der Frostschaden entsteht immer dann, wenn der Behälter die Ausdehnung des Eises nicht mitmacht und reisst. Das ist bei Schläuchen kaum der Fall. Pumpen und Behälter sind eher gefährdet. Noch mehr Armaturen aus Metall oder Metallrohre.
Das Vereisen der Oberfläche wächst bei -3°C übrigens ganz von alleine nach unten. Der untere teil des Wasser ist nur deshalb noch nicht gefroren, weil er ganz einfach noch mehr als 0°C hatte.
Die Heizung hält:
Leistung P z.B. 100 Watt
Batteriekapazität Q z.B. 80 Ah
Zeit [Stunden]= Q * 12 Volt / P
Im Beispiel also 80 * 12 / 100 = 9,6 Stunden.
Das ist also nicht besonders viel. Zudem 100 Watt kaum ausreichend sein können, um einen Tank von 15l bei -10°C frostfrei zu halten. _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
Nun, ich hatte ja auch nicht vor, diese 100 Watt , die mein Vorschreiber erwähnt, meinen Batterien zuzumuten. Ich habe z.B. eine Truma C 6000 mit 2 Heizpatronen à 900 Watt, die einzeln das Brauchwasser sehr schön erwärmen. Jedoch - beim Besuch von niedrig abgesicherten Camping- oder Stellplätzen - kann ja eine Patrone schon die Kapazitätsgrenze stellen. Außerdem schätze ich es überhaupt nicht , wenn bei hohen Außentemperaturen meine Heizung unterm Kleiderschrank neben meinem Bett heizt - wie auch immer. Daher wäre ein Heizstab - egal ob 12 oder 230 Volt - eine elegante Alternative. Es war schlicht und einfach ein Gedankenspiel, mit vorgewärmtem Wasser zu bestimmten Tageszeiten arbeiten zu können.
Daher wäre ein Heizstab - egal ob 12 oder 230 Volt - eine elegante Alternative. Es war schlicht und einfach ein Gedankenspiel, mit vorgewärmtem Wasser zu bestimmten Tageszeiten arbeiten zu können.
Wie gesagt - mein Nachbar macht das genau so. Der hängt den Heizstab (230V) in den Kanister mit dem Brauchwasser. So kannst Du relativ günstig das Wasser warm halten und beim morgendlichen Waschen und Zähneputzen ist es nicht soooo bitter kalt. _________________ Gruss
Schnick
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