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 Foren-Übersicht » Ausbauen und Umbauen » Reparatur Wohnagen-Dach  Seite 1 von 1 

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Schnick
Administrator

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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 2133
Wohnort: Geislingen / Steige



Beitrag Verfasst am: 09.03.2007, 09:33    Titel: Reparatur Wohnagen-Dach Antworten mit Zitat

Hallo zusammen, ich und mein Konto haben sich nun doch entschieden, den Wohnwagen für diese Saison nochmal zu verwenden und fit zu machen.

Ein Neuer ist eifach nicht drinn zu Zeit. Gebraucht haben wirkeinen sinnvollen bisher gefunden.

Mein Problem sind definitiv die vordere Vorzeltleiste am Wohnwagen. Dort läuft mir regelmäßig das Wasser rein. Ich vermute, dass die Dichtungen nach 30 Jahren einfach fertig sind. Auch Teil-Reparaturen mit Dichtmittel haben bisher nix sinnvolles gebracht.

Ich plane also folgendes:

die Aluleiste weg machen, Dichtung runter und alles reinigen. Danach eine neue Dichtung drauf, neue Vorzeltleiste drauf und die ganzen Abdeckungen wieder rein.

Mein Problem daran ist jedoch das Material. Die Versandleute wie FritzBerger haben solche Dichtungen wohl nicht. Habt Ihr mir da Tipps wo ich suchen könnte?
Ich überlege schon, ob ich direkt bei Dethleffs mal anfrage.
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Gruss
Schnick

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frirallo
Platzwart

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Anmeldungsdatum: 01.05.2006
Beiträge: 717
Wohnort: Voerde/Niederrhein



Beitrag Verfasst am: 09.03.2007, 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Schnick,
ich denke, Du sprichst von der Kederleiste ? Falls nicht, mach doch vielleicht mal einfach ein Foto und markiere die Stelle(n).

Ich bin morgen bei meinem Händler (die haben Frühlingsfest), vielleicht ergibt sich die Gelegenheit, daß ich die Werkstatt-Leute auch sehe und da mal nachfrage, ob die mir Tipps geben oder sogar unter der Hand Dichtungsmaterial mitgeben können.

Ansonsten habe ich beruflich noch jemanden "an Hand", der für uns spezielle Dichtungen herstellt. Ich habe z.B. für meine Wasserbefüllung am WoWa eine Dichtung gebraucht, die max 1 mm stark ist, Durchmesser 8 cm. Erfolg: Ein Stück Neopren, ca. 50 x 90 cm. Hat mich nix gekostet. Damit kann ich jetzt die nächsten 320 Jahre die bewusste Dichtung regelmäßig erneuern Wink . Eventuell könnte ich den dann auch noch mal fragen.

Gruß
Frank (firallo)
Wohnwagen
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eneuh
Dauercamper

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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 819
Wohnort: Ostbevern / Münsterland NRW



Beitrag Verfasst am: 09.03.2007, 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Schnick,

Frank hat schon Recht. Mach mal ein Foto von der fragwürdigen Stelle damit wir uns ein Bild vom Schaden machen können.

Gruß
Edgar
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Schnick
Administrator

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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 2133
Wohnort: Geislingen / Steige



Beitrag Verfasst am: 09.03.2007, 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Der Wohnwagen steht leider noch in der Scheune....

Hier aber mal eine Skizze, die was aufgebaut ist bei mir:

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Die Dichtung ist eben schon recht alt. Daher denke ich, dass die auf der ganzen Länge müll ist. Das problem ist wohl, dass es ein Profil ist.

Habe heute beim Googeln auch das gefunden:
http://www.kodiak-mobil.de/html/beschichtung_kabinen.html

Witzigerweise heute auch bei den ProMobil-News dinn und die Firma ist nur 10km weg von mir... Werde ich heute abend mal anrufen...
_________________
Gruss
Schnick

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frirallo
Platzwart

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Anmeldungsdatum: 01.05.2006
Beiträge: 717
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Beitrag Verfasst am: 09.03.2007, 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

Falls ich morgen Dichtungsmaterial bekommen könnte: Wieviel Meter bräuchtest Du denn ?

Frank (frirallo)
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Schnick
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Beiträge: 2133
Wohnort: Geislingen / Steige



Beitrag Verfasst am: 09.03.2007, 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Boa.. was hat die Kisten denn für ein Umlaufmaß????

Embarassed Embarassed

Ich habe eine Länge von 4,60. Denke also wenn ich die Rundungen mitrechne komme ich ich so auf 8-10 Meter.
Die andere Seitei st superdicht. Da mach ich nichts. Ich vermute das Problem liegt durchaus auch am Vorzelt. Das rüttelt eben bei Wind doch an der Leiste. Und das wird die Dichtung und Schrauben schwächen.
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Gruss
Schnick

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Willipitschen
Dauercamper

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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 1306
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Beitrag Verfasst am: 09.03.2007, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Nur eine neue Gummiunterlage wird wohl nicht reichen. Es muß auch noch Dichtmaterial unter den Gummi. Kein Silikon, sondern etwas was immer elastisch bleibt. Das gibt es in Kartuschen, aber man kann auch Karosserieband nehmen, das hat der Wohnwagenhändler auch.
Dann müßten auch neue Schrauben rein. Ist auch nicht gesagt, das man die alten noch rausbekommt. Problem wird auch sein, die Schrauben wieder in die alten Löcher zu bekommen.
Ich würde mir auf den dach anzeichnen, wo die Schrauben sitzen.Wenn 2 in der mitte richtig drin sind müßten die anderen auch passen.Dann alle Schrauben rausdrehen/ bohren, und die Kederleiste, auf dem Dach nach hinten legen.
Ist nicht so einfach wie man sich das denkt. aber unser schnick wird ja davon berichten.
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WILLIPITSCHEN
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eneuh
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Beiträge: 819
Wohnort: Ostbevern / Münsterland NRW



Beitrag Verfasst am: 09.03.2007, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Also die Idee mit dem Karosserieband ist schon gut. Ansonsten nimm Sikaflex um das Band zu dichten. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen bei meiner kleinen Kurbelhaube gemacht. Das klebt wie Hulle. Nimm bloß kein Silikon, das gehört wo anders rein Wink

Btw: Du kannst natürlich auch einen Ziegelstein nehmen. Den unter's rechte Rad und das Wasser läuft zur anderen Seite ab. Laughing
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Zuletzt bearbeitet von eneuh am 09.03.2007, 17:39, insgesamt einmal bearbeitet
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frirallo
Platzwart

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Beiträge: 717
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Beitrag Verfasst am: 11.03.2007, 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich war heute beim Frühlingsfest meines Händlers. Leider war aber die komplette Werkstatt ausgeräumt, da dort die Stände der Campingplätze untergebracht waren Die zuständigen Leute waren nur auf Achse (mit Fotoapparaten etc.), so daß ich leider keinen aus der Werkstatt wegen des Dichtbandes ansprechen konnte.
Ich habe das nämlich mal von denen bekommen, allerdings ist das zu schmal. Das Band benutze ich, um z.B. beim Anschrauben von zusätzlichen Dingen an den WoWa (Kederleiste über dem Radkasten, neue Halter für das Vorzeltgestänge), damit durch die Löcher keine Feuchtigkeit eindringt.
Jetzt hatte ich die Hoffnung, daß ich die breitere Ausführung bekomme - aber sorry, hat leider nicht geklappt !
Vielleicht ist aber auch das Band, wo ich Dir das Angebot von ebay geschickt hatte, etwas ?

Viel Erfolg
Frank (frirallo)
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Schnick
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Beiträge: 2133
Wohnort: Geislingen / Steige



Beitrag Verfasst am: 13.03.2007, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

So, ich habe heute eine Antwort bekommen von den Beschichtungen des Dachs. Ansich eine super interessante Sache, aber leider übersteigt die Beschichtung den Wert meines Wohnwagen um ca. 200%.

Hier mal die Mail von der Firma. Vielleicht ist es ja für jemand von Interesse, der einen neueren Wagen hat:

Zitat:
vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bei diesem Verfahren wird das Polyurea mit etwa 200bar und einer Temperatur von ca. 80°C im Airless-Verfahren aufgebracht. Das Polyurea ist nach ca. 2sec. hart. Deshalb der hohe Druck. Das Material zeichnet sich vor allem durch eine hohe Flexibilität (ca. 280%), aber auch durch eine hohe Widerstandfähigkeit (Ladeflächen werden damit beschichtet) und absolut Chemikalienbeständigkeit aus.

Diese Beschichtung ist auch für Aluminium geeignet. Wir selben haben oft die Verbindung Alu-Profile und GfK-Wände. Selbst bei dieser doch verschiedenen Ausdehnung haben wir keine Probleme.

Sollte das Fahrzeug quasi als vorbeugend abgedichtet werden, so empfehlen wir eigentlich nur die reine Beschichtung. Hierbei werden die vorhandenen Kanten mit einem Überstand von ca. 2cm an beide Seiten (z.B. Wand und Dach) mit Polyurea beschichtet.

Sollten allerdings schon ein Wasserschaden da sein, müsste man prüfen inwieweit das Holzfachwerk beschädigt ist. Dieses sollte dann eventuell ausgetauscht werden. Hierbei empfehlen wir dann die äußeren Kanten durch unsere GFK-Kanten auszutauschen und anschließend mit Polyurea zu beschichten. Vorteil dieser GFK-Kanten ist vor allem erhöhte Stabilität und vor allem ein erhöhter Kantenschutz z.B. bei herabhängenden Ästen etc. Darüber hinaus sieht es auch noch besser aus.

Für die reine Beschichtung müssen Sie bei Ihrem Fahrzeug mit ca. 1300,-€ netto rechnen.

Das Auswechseln der Kanten hängt natürlich von der Form des Fahrzeuges ab (viele Rundungen bedeuten viele Einschnitte und Spachtelarbeiten). Bei einem durchschnittlichen Wohnwagen ist hier auch etwa mit 1500,- € zur rechnen.

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Gruss
Schnick

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Quo Vadis
Kennt sich aus

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Beiträge: 96
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Beitrag Verfasst am: 14.03.2007, 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

. . . ich würde einfach mal einen Dachdecker in der Umgebung fragen - unser Nachbar z.B. ist Dachdeckermeister, die haben immer Ideen wenn es um Dichtigkeit geht.

Auf keinen Fall SILIKON oder andere auf SI-Basis Dichtungsmaterialien verwenden - diese vertragen sich überhaupt nicht mit Aluminium !!!
_________________
.
Rolf ... der Neanderthaler

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