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 Foren-Übersicht » Kochen im Urlaub / Rezepte » Pfannkuchen luxemburger Art  Seite 1 von 1 

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diavolothecat
Dauercamper

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Anmeldungsdatum: 15.06.2007
Beiträge: 702
Wohnort: Luxemburg



Beitrag Verfasst am: 07.11.2008, 23:41    Titel: Pfannkuchen luxemburger Art Antworten mit Zitat

1. Das Zwetschgenkraut
Im Herbst nach dem letzten Campingurlaub Zwetschgen sammeln oder kaufen (besser für den Rücken) und entkernen. Ca. 5 Kg reichen.
1 Tasse Wasser in den Topf, dass die Zwetschgen rein und sehr langsam zum kochen bringen.
3 Stangen Zimt in ein Tuch wickeln und mit einem Bindfaden verknoten. Nach dem ersten Aufkochen das Tuch mit dem Zimt eintauchen und am Topfgriff festbinden.
Das ganze 3-5 Stunden schwach kochen lassen und umrühren. Es brennt leider sehr gerne an.
Tellerprüfung: 1 Teelöffel von dem heissen Brei auf einen kalten Teller geben und diesen sofort in die Vertikale drehen. Der Brei darf nicht tropfen.
Das fertige Kraut wie bei jeder Marmelade heiss in Gläser von max. 0,2 l füllen und mit Zellophan (und nichts anderem) verschliessen. Bei Zimmertemperatur aufbewahren. Es muss so austrocknen, dass man es mit dem Messer schneiden kann.

2. Pfannkuchen (endlich)
2 Eier mit 1 Tasse kalter Milch verrühren
400g Mehl hinzugeben. Original ist Weizenvollkorn.
1 Prise Salz
Weiterrühren und weiter Milch zugeben bis der Teig etwas so flüssig wie Sahne ist.
1 Stunde stehen lassen und in der Zeit die Nachbarn einladen (nicht beim 1 Mal!).
Danach eventuell Milch beifügen und wieder verrühren. Das Mehl quoll in der Stunde auf und der Teig wurde fester. Diese Methode erleichtert das Braten, da man mit gleichbleibendem Teig arbeiten kann.
Pfannkuchen in Butter braten. Achten, dass die Butter nicht braun wird (Wir mögen lieber Olivenöl, ist aber nicht original).
Nicht durch Werfen wenden (Ausnahme: der Woni ist gemietet oder der Herd steht draussen).
Zwetschgenkraut in Streifen schneiden und in die Pfannkuchen wickeln.
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Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
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anibanni
Camper

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Anmeldungsdatum: 23.10.2008
Beiträge: 106
Wohnort: Oldendorf



Beitrag Verfasst am: 08.11.2008, 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Danke wir werden es mit weniger Zutaten ausprobieren.
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Willipitschen
Dauercamper

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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 1306
Wohnort: Aachen



Beitrag Verfasst am: 08.11.2008, 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Wir machen uns das viel einfacher, wir legen halbe Zwetschen in die Pfanne, dann den Teig drüber und fertig.

Wer das nicht mag, kann auch statt Zwetschen Apfelscheiben nehmen.

Very Happy Very Happy Very Happy
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WILLIPITSCHEN
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anibanni
Camper

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Anmeldungsdatum: 23.10.2008
Beiträge: 106
Wohnort: Oldendorf



Beitrag Verfasst am: 08.11.2008, 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt mit Äpfeln kenne ich es auch .
Bestimmt schmeckt es auch wenn mann banane unterlegt und den fertigen Pfannkuchen mit Nutella bestreichen.
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diavolothecat
Dauercamper

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Anmeldungsdatum: 15.06.2007
Beiträge: 702
Wohnort: Luxemburg



Beitrag Verfasst am: 08.11.2008, 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendwann werden wir Pfannkuchen nach EU Art hier zusammen bekommen Laughing Laughing Laughing
Die Zwetschgen kann man natürlich auch vergären lassen und destillieren. Dazu eignen sich auch Äpfel oder irgend ein anderes Obst. Mit Bananenschnaps habe ich wenig Erfahrung. Smile
_________________
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Hugo Dackel
Dauercamper

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Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 650
Wohnort: Kirchlengern/OWL



Beitrag Verfasst am: 09.11.2008, 01:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fand früher das Ganze mit Heidel- oder Waldbeeren lecker, ausserdem bekam man so schöne blaue Zähne davon Laughing Laughing
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Gruß aus OWL
Thomas
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stefferl
Camper

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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 138
Wohnort: Wien



Beitrag Verfasst am: 13.11.2008, 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

In Wien ißt man die Palatschinken = Pfannkuchen mit Marillen- = Aprikosenmarmelade = -konfitüre gefüllt und mit Staub- = Puderzucker bestreut. Laughing

Meine Kinder haben sie aber lieber mit Benco gefüllt gegessen. Oder Nutella.
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Liebe Grüße von der Stefferl
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Willipitschen
Dauercamper

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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 1306
Wohnort: Aachen



Beitrag Verfasst am: 13.11.2008, 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Richtig Stefferl schmeckt sehr gut, die Österreicher machen ja sehr viel mit Marillen.

Und in Ungarn gibt es Palacsinta, aber da werden keine Früchte eingebacken, die kann man mit verschiedenen Sachen haben, ich habe am liebsten Turos (Topfen) der wird draufgemacht, und dann wird der Palacsinta gerollt, und auch wie bei den Wienern mit staubzucker bestreut..

Sehr gut und schön ist auch mit Schokolade, anschließend wird der Palacsinta dann noch flambiert.
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WILLIPITSCHEN
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stefferl
Camper

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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 138
Wohnort: Wien



Beitrag Verfasst am: 13.11.2008, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ja Willi, ist doch auch eine Wiener Spezialität, die Topfenpalatschinken. Das ist unsere gemeinsame Vergangenheit mit Ungarn.

Topfen=Quark

ÜBERBACKENE TOPFENPALATSCHINKEN

Palatschinken:
½ l Milch, 4 Eier (20 dag), 25 dag glattes Mehl versprudeln,
dünn ausbacken (zirka 12 Stück).

Füllen mit:
10 dag Butter (Thea), 10 dag Staubzucker, 4 Dotter, ½ kg Topfen 20 %, Vanillinzucker, Zitronensaft, abgeriebene Zitronenschale, 10 dag eingeweichte Rosinen, 5 Eiklar Schnee.

Palatschinken mit Fülle zusammenrollen und in eine gefettete Pfanne schlichten.
¼ l Sauerrahm mit 1 Dotter verrühren und über die Palatschinken gießen.
Zirka ½ Stunde - ¾ Stunde bei mittlerer Hitze backen.

Im Wohnwagen wird man halt das Überbacken weglassen müssen. Soll ja auch ein paar geben, die ein Backrohr mit haben.
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diavolothecat
Dauercamper

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Anmeldungsdatum: 15.06.2007
Beiträge: 702
Wohnort: Luxemburg



Beitrag Verfasst am: 13.11.2008, 23:19    Titel: Antworten mit Zitat

Dann werde mal nach Westen schwenken:
In der Normandie und der Bretagne werden die Crêpes (=Pfannkuchen) aus Roggenmehl zubereitet. Dazu kommt etwas mehr Salz (nur Meersalz) als meist üblich. Daher bekommen sie auch eine mittelbraune Farbe.
Gebacken werden sie auf einer Gusseisenplatte. Dabei wird der Teig kunstvoll mit einem Spatel ausgebreitet. Erlaubt ist unter Amateuren aber auch die bekannte Drehvorrichtung.
Serviert werden sie mir saurer Butter.

Die belgischen Crêpes sind ähnlich, obwohl hier eine Mischung aus Weizen- und Roggenmehl benutzt wird. Sie werden süss serviert, wobei meist "Cassonade" drauf kommt. Das ist ein unraffinierter Rübenzucker der bei der Herstellung leicht kandiert wird.

Bleiben noch die niederländischen Pannekoeken. Aber da weiss wohl mancher mehr darüber als ich.
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engelchen
Camping-Profi

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Anmeldungsdatum: 13.09.2007
Beiträge: 448
Wohnort: Bingen



Beitrag Verfasst am: 17.11.2008, 11:04    Titel: Antworten mit Zitat

Aus der Bretagne kenne ich es anders: es gibt dort crêpes und gallettes. crêpes sind süß, gallettes sind herzhaft und vor allem werden sie eigentlich mit buchweizenmehl zubereitet (ob das in den creperien allerdings so gemacht wird? Rolling Eyes ). ich liebe die belegt mit schinken und Käse, oder mit spiegelei...na toll, frühstück iss schon leer und cih krieg hunger!! Surprised
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diavolothecat
Dauercamper

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Anmeldungsdatum: 15.06.2007
Beiträge: 702
Wohnort: Luxemburg



Beitrag Verfasst am: 17.11.2008, 11:21    Titel: Antworten mit Zitat

@engelchen
Du hast vollkommen recht. Ich hatte hier schlampig übersetzt. Leider ist der Buchweizen auch in Frankreich selten geworden. Buchweizen ist übrigens schwer in Backwaren zu verarbeiten, da der Anteil an Gluten, was die Backwaren zusammen hält, gering ist.
Original für die Bretagne sind eigentlich nur die Galettes. Crêpes sind ein "Import" aus Flandres.
_________________
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