Verfasst am: 11.05.2007, 16:28 Titel: Österreich greift Umweltfrevlern tief in die Tasche
Wer in Österreich die nach dem Immissionsschutzgesetz (IG-Luft) gesondert angeordneten Tempolimits (100 Km) missachtet, muss mit ungewöhnlich tiefen Einschnitten auf seinem Konto rechnen.
Der Strafrahmen sieht Geldbußen von bis zu 2180 Euro vor.
Die Tempolimitschilder sind zusätzlich mit der Aufschrift IG-L-Gebiet versehen. Die speziellen Geschwindigkeitsbegrenzungen dürfen wegen Luftreinhaltung von den österreichischen Bundesländern eigenständig für längstens drei Monate angeordnet werden.
Den Temposündern in Österreich drohen auch sonst vergleichsweise hohe Geldstrafen. Schon bei Geschwindigkeitsübertretungen von weniger als 40 Kilometer pro Stunde (km/h), kann eine Geldbuße von bis zu 726 Euro verhängt werden. Tempovergehen von über 50 km/h können mit bis zu 2180 Euro Bußgeld, Arrest bis zu sechs Wochen und Führerscheinentzug geahndet werden
Quelle: ACE , Stuttgart 11.05.07
Gruß
Wilfried _________________ Wer lesen kann ist oft im Vorteil.
Wer hilft dem wird auch geholfen.
Na ja, wer muß auch Tempolimits mit 40 oder 50 km/h überschreiten. Das kostet auch in Deutschland ne ganze Menge.
Die Schweiz ist da noch unberechenbarer, da wird die Strafe für Geschwindigkeitsübertretung in % vom Jahreseinkommen berechnet. Bei entsprechendem Verdienst können schon mal 5 stellige Beträge zusammenkommen _________________ --------------------------------------------------
Gruß aus OWL
Thomas
Ist halt eine gute Geldquelle mit Pickerle & Co.. Darum werde ich dieses Land auch weiterhin meiden! Man kann ja mit uns gut & einfach die Kassen füllen! _________________ Gruß
Knausmaus&vlamonster
auch wenn man mich steinigt, die Menschen, ob in Deutschland, in der Schweiz oder sonst wo, haben sich aus den unterschiedlichsten Gründen Regeln gegeben. Daran sollte man sich einfach halten. Das heißt nicht, dass ich als Verkehrshindernis auf den Straßen herumkrebse, ich fahre meist bis zu 10 km/h (nach Tacho) drüber, damit ist man immer auf der sicheren Seite.
Also mir gefällt es überhaupt nicht, wenn immer wieder so Worte kommen: darum werde ich das Land meiden".
In jedem Land gibt es Gesetze die einzuhalten sind. Fragt einmal die LKW Fahrer, mein Sohn und mein Schwiegersohn sind welche, was die in Deutschland für Kontrollen samt Strafen haben
Wir sind ein kleines Land, haben riesige Berge die immerhin durchfahren oder drüber hinweg zu fahren sind und in ihren Tälern wohnen Menschen, die auch menschenwürdig leben wollen
Es ist einfach nicht einzusehen, daß über unser Land einfach "drübergefahren wird". Brüssel macht es uns ohnehin schwer genug. _________________ Herzlich Ingrid
Es gibt keine Wunder für den, der sich nicht wundern kann.
auch wenn man mich steinigt, die Menschen, ob in Deutschland, in der Schweiz oder sonst wo, haben sich aus den unterschiedlichsten Gründen Regeln gegeben. Daran sollte man sich einfach halten. Das heißt nicht, dass ich als Verkehrshindernis auf den Straßen herumkrebse, ich fahre meist bis zu 10 km/h (nach Tacho) drüber, damit ist man immer auf der sicheren Seite.
Gruß
BeRu
Bin absolut der gleichen Meinung. Habe mein Gespann auf 100km/h updated (neudeutsch) bedeutet, mit sauberen 100 bin ich aber auch zufrieden. Egal welches Land ich befahre. Mit den max. 10km/h über erlaubt, sollte es auch reichen (für mich).
PS. Ingrid hat mein Verständnis. Ich bin mit dem Gespann oft in Tirol, nie Probleme gehabt. _________________ MfG Hans
Zuletzt bearbeitet von Sauerländer am 13.05.2007, 12:11, insgesamt einmal bearbeitet
"Also mir gefällt es überhaupt nicht, wenn immer wieder so Worte
kommen: darum werde ich das Land meiden".
In jedem Land gibt es Gesetze die einzuhalten sind. Fragt einmal die LKW
Fahrer, mein Sohn und mein Schwiegersohn sind welche, was die in
Deutschland für Kontrollen samt Strafen haben
Wir sind ein kleines Land, haben riesige Berge die immerhin durchfahren
oder drüber hinweg zu fahren sind und in ihren Tälern wohnen Menschen,
die auch menschenwürdig leben wollen
Es ist einfach nicht einzusehen, daß über unser Land
einfach "drübergefahren wird". Brüssel macht es uns ohnehin schwer
genug. "
Das obere was Ingrid schreibt ist schon gerecht , die Durchreisenden
Leute sollen auch bezahlen .
Aber : das ist nur meine Meinung
Zur Zeit werde ich in keinen Ländern Urlaub machen wo ich für
Straßenbenutzung ,Tunnelbenutzung , Mautgebüren etc . zahlen muß .
Wenn ich dort Urlaub mache bezahle ich dort schon genug .
( Einkaufen , Campingplatzgebühren , Eintrittsgelder , Essengehen ,
Tanken , Ferienwohnung etc . )
Ich muß dort ja auch leben und wohnen bis zu 3-4 Wochen.
Es geht auch nicht darum das ich die Länder nicht mag , dort Urlaub zu
machen wäre schön , aber ich bin nicht bereit für den Weg dort hin auch
noch zu zahlen.
Ich bin auch in Deutschland nicht bereit teure Campingplätze zu besuchen
wo ich alles bezahlen soll. ( Spassbad , Strandkörbe , Strandbenutzung
etc )
Die Gesetze sind in allen Ländern gleich und müßen eingehalten werden
so sehe ich das auch .
Und was das LKW fahren angeht , ich war 16 Jahre im Fernverkehr da
weiß ich wie das da zur Sache geht.
Doch es ist in allen Ländern gleich der Fahrer ist immer der Doofe ,
der Chef drängt mit Terminen und der Fahrer zahlt die Strafe.
Dann noch : In einigen Länder sind die Strafen einfach zu hoch , das
sieht dann nach abzocken aus .
Die Bewohner der Länder sollten sich auch mal überlegen wie Sie
menschenwürdig Leben wollen wenn keine Touristen mehr kommen .
Man lebt ja nicht von Luft und Liebe _________________ Gruß pudel-100
Des Camper Fluch ist Regen und Besuch
aber Regen geht noch
Zuletzt bearbeitet von pudel-100 am 13.05.2007, 20:55, insgesamt 2-mal bearbeitet
Hallo Nachbar,
grundsätzlich bin ich auch nicht gewillt für etliche Sachen zusätzliche Beiträge zu zahlen. Doch bedenke, das ist aber meine persönliche Meinung, das Du mit der Differenz des Dieselpreis z.B. mit Österreich das Pickerl für deutsche Straßen schon mehrfach versteckt bezahlt hast. Oder?
Wenn ich sehe, wie z.B. in Österreich, die Autobahnen ständig und schnell ausgebaut und verbessert werden, bin ich gerne bereit etwas zu zahlen.
Aber auch wir werden bald bei uns dafür zahlen müssen, und nicht nur auf Autobahnen sondern auch in Großstätten.
Wilfried _________________ Wer lesen kann ist oft im Vorteil.
Wer hilft dem wird auch geholfen.
Zuletzt bearbeitet von Wilfried_Ob am 13.05.2007, 20:43, insgesamt einmal bearbeitet
Zitat: "Dann noch : In einigen Länder sind die Strafen einfach zu hoch , das
sieht dann nach abzocken aus."
Ich glaube nicht, dass das Abzocke ist. Sind wir doch mal ehrlich, juckt das einen, wenn man für eine begangene Ordnungswidrigkeit eine geringe Summe bezahlt? Wahrscheinlich keinen. Also muss eine Behörde die Strafen höher setzen, um die Einhaltung der vorgegebenen Regelungen zu erreichen. Das nennt man Erziehung.
Diesen Lernprozess hatte ich in jungen Jahren (1967) mitgemacht:
Auf dem Weg von Cortina d´Ampezzo nach Triest wurden wir nach einer Ortschaft - anstatt 50 waren es einfach 65 km/h - angehalten. Zu schnell, bezahlt habe ich 10.000 Lire, das waren zum damaligen Zeitpunkt rund 27,00 DM. Das hat die Urlaubskasse schön ramponiert.
Also ich finde faire Beiträge zur Straßenerhaltung oder für die Tunnels (wie in Österreich) sehr fair. Wer das Zeugs nutzt, soll es auch bezahlen.
Ausserdem ist es die gerechteste Methode, dass alle mitbezahlen. Bei einer Umlage über die Steuer (wie in D) werden nur die Bürger dieses Landes zur Kasse gebeten. Die Touristen und Durchfahrer freuen sich....
Zum Thema strafen zurück: Ich denke, es ist wurscht welches Gesetzt gerade herrscht. Wenn dieses Gesetzt gültig ist, dann muss man es einhalten. Wenn man sich diesem widersetzt, dann wird es eben teuer.
In Bezug auf Umwelt werden wir in den nächsten Jahren noch sehr viel mehr Einschnitte und Strafen bekommen. Das ist auch in vielen Fällen ok denke ich. Problematisch wird es nur, wenn es wirkliche Abzocke wird. Ich weiss nicht, wer diese Überschreitungen in Österreich prüft, wenn es diese Autobahngesellschaft (ASFIG oder so?) ist, dann halte ich nix davon.
Ein privates, wirtschaftliches Unternehmen, dass Gelder für den Staat eintreibt (und an diesen übrigends beteiligt ist) wird immer die Kontrollen so aufbauen, dass es sich lohnt. Das ist in deutschen Städten z.B. mit den privaten Verkehrs und Radar-Kontrollen schon so. _________________ Gruss
Schnick
Ich versuche mich immer an die Regeln zu halten, was mir bisher auch gelungen ist. Wenn ich das nicht "schaffe", bin ich eben selber Schuld und muss dann dafür büßen. Egal, ob in Deutschland, Österreich oder sonstwo. Und die Höhe der Bußgelder ist vorher bekannt.
Na ja, und zur Autobahngebühr, z.B. in Österreich: Ich sehe das auch so, daß die Autobahnen zumindest besser in Schuss sind, dafür zahle ich dann auch, ob gerne, sei mal dahingestellt, aber rechtens ist das für mich allemal.
Ich denke auch, daß wir in Deutschland über kurz oder lang zumindest mit Autobahnmaut rechnen "dürfen": bin nur mal gespannt, ob die Einnahmen daraus dann auch wirklich für die Instandhaltung (bzw. vorher mal Reparaturen) für die Straßen benutzt werden......
Gruß
Frank
_________________ Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten
Ich weiss nicht, wer diese Überschreitungen in Österreich prüft, wenn es diese Autobahngesellschaft (ASFIG oder so?) ist, dann halte ich nix davon.
also die ASFINAG überprüft lediglich ob das Pickerl vorhanden ist und ob die Go Box ausreichend gefüttert ist. Bekanntlich müssen WOWO mit über 3.5t die Go Box haben.
Das zur Aufklärung. Alles andere wird von der Exekutive kontrolliert. _________________ Herzlich Ingrid
Es gibt keine Wunder für den, der sich nicht wundern kann.
Schnick schrieb:
Bei einer Umlage über die Steuer (wie in D) werden nur die Bürger dieses Landes zur Kasse gebeten. Die Touristen und Durchfahrer freuen sich....
Also so kann das nicht stehen bleiben , ohne widersprochen zu werden.Wenn z. B. Niederländer Belgier oder Dänen nach Italien fahren, beteiligen die sich genau so an den Gebühren für Autobahnen wie die deuteschen auch, denn sie müssen unterwegs tanken, und zahlen dann die hohen Steuern, die auf den Sprit liegen.
Ich meine, man muß das eben immer von 2 Seiten sehen, es gibt eben auch Ausländer, die so über uns reden.
Kauft sich ein Holländer an der Tankstelle etwas zu trinken, und bekommt, während er die Fahrt durch Deutschland fortsetzt die Flasche nicht leer ist er 25 ct quitt, obwohl es eine Einwegflasche ist.
Jede scheiss Getränkedose ist mit Pfand belegt.
Wäre mal gut wenn wir darüber reden, was bei uns nicht in Ordnung ist, als nur über andere Länder zu reden.
Ich fahre jedes Jahr durch Österreich, zahle zwar eine Vignette zu 7,60, hole das am Sprit wieder rein, kann bei der Ingrid kostenlos auf den Stellplatz stehen, kann auch in Deutsch-Jahrndorf kostenlos auf einen Stellplatz stehen, was ihr auch könntet wenn ihr dorthin fahrt.
Wenn ich das jetzt anderum sehe, die Ingrid fährt nach Belgien, dann käme sie auch bei mir vorbei.
Sie braucht zwar nicht die die Vignette zu zahlen, aber dafür zahlt sie einen um 12-16 ct höheren Spritpreis. Und damit beteiligt sie sich genau so an die Sttrassengebühren, da ja nun die Steuern in die deutsche Kasse fließen.
Normal dürfte ich in D überhaupt nicht fahren, da ich im Ausland tanke.
Sehe mich aber nicht als Tanktourist, sondern wie die, die die Arbeitsplätze verlagern als Globaliteur.
Wenn einer sagt, ich fahre in kein Land, wo ich die Strassen bezahlen muß, dem kann ich nur sagen, dann kannst du irgendwann nirgendwo mehr hinfahren, und es kommt die Zeit, dann kannst du noch nicht mehr im eigenen Land fahren.
Und führ die Scharfrechner.
Es kommt in Österreich eine Tagesvignette, die dann auch billiger ist. _________________ WILLIPITSCHEN
In Ungarn vergeht alle 60 Sekunden eine Minute
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