Verfasst am: 14.08.2007, 21:52 Titel: Neuer Zugwagen für unser Gespann
Hallo wir überlegen gerade uns einen neuen Zugwagen für unser Gespann zu kaufen und denken auch mal über einen SUV wie z.B. über den Chevrolet CAPTIVA http://www.chevrolet.de/captiva/captiva-index.html als Bezinvariante mit einer entsprechenden Gasanlage nach!
Grund unserer Überlegungen sind die Steuervorteile gegenüber einem Diesel und Gaspreise (Steuervorteil für Gas bis 2018 beschlossen)
Was haltet Ihr von so einer Überlegung? Auch wenn der Verbrauch bei einer Gasanlage um ca. 1Liter höher ist als beim Benziner und man immer mit dem Benzin den Motor starten sollte und erst nach erreichen der Betriebstemperatur auf Gas umschalten sollte! _________________ Gruß
Knausmaus&vlamonster
Zuletzt bearbeitet von KNAUSMAUS&VLAMONSTER am 14.08.2007, 22:00, insgesamt einmal bearbeitet
Gas, warum auch nicht! Nur welches? Man unterscheidet ja zwischen Auto- und Erdgas. Autogas-Tankstellen sind weiter verbreitet als Erdgastankstellen.
Ich hatte mir mal einen VW Caddy mit Eco-Fuel angeschaut. Dieser fährt mit Erdgas. Was mir an diesem Fahrzeug nicht gefällt, der Benzintank fasst nur ca- 5 Liter. Also wenn man in einem Land ist, wo es kein Erdgas gibt, kommt man mit dem Benzin auch nicht weit!
Je nach Wohnwagen wäre ein Turbodiesel wohl doch besser... _________________ Gruß Andi
Verfasst am: 15.08.2007, 00:20 Titel: Keine Abstimmung ohne Kommentar.
Wir fahren meist in den Süden (FR, ES) und müssen daher auf Erdgas verzichten. Mit Flüssiggas (heisst in Frankreich übrigens GPL, gaz propane liquide) darf man selten in unterirdische Parkhäuser.
Das ist mir dann doch etwas zu kompliziert für den Urlaub. Deshalb werden wir vorerst bei unserem uralten Diesel bleiben. Der schluckt zwar ganz schön, ist aber generell unproblematisch.
Benziner sind gerade unter Schwerlast nicht sehr ökonomisch. Oft wird geschrieben:"Mein Auto verbraucht mit WW nicht mehr als ohne". Dabei wird vergessen: mit WW und 100 km/h gegen ohne WW und 160 km/h.
Ansonsten kann ich Euch bei der Wahl eines Offroaders nur zustimmen. Der Preis ist sehr in Ordnung. Der Verbrauch ist für einen permanent 4x4 niedrig. Die Dinger sind robust, kräftig, wendig und schwer. Das vermeidet manchen Stress. _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
Gas, warum auch nicht! Nur welches? Man unterscheidet ja zwischen Auto- und Erdgas. Autogas-Tankstellen sind weiter verbreitet als Erdgastankstellen.
Ich hatte mir mal einen VW Caddy mit Eco-Fuel angeschaut. Dieser fährt mit Erdgas. Was mir an diesem Fahrzeug nicht gefällt, der Benzintank fasst nur ca- 5 Liter. Also wenn man in einem Land ist, wo es kein Erdgas gibt, kommt man mit dem Benzin auch nicht weit!
Je nach Wohnwagen wäre ein Turbodiesel wohl doch besser...
Hallo Andi,
man unterscheidet zwischen LPG = Flüssiggas oder auch Autogas
und CNG = ich sag mal normales Gas
CNG würde ich mir nach meinen Erkundigungen niemals holen, da hier die Verluste und der Verbrauch gegenüber LPG und Benzin zu hoch sind!
Bei unserer Wahl überlegen wir auch zwischen einem von Werk aus mit Gas ausgestatten Wagen oder nachgerüsteten Wagen, kommen aber zu der Entscheidung zu einem nachgerüsteten! Dann habe ich zwei vollwertige Tanks und bin nicht nur auf Gas angewiesen wie du geschrieben hast! Bei monvalenten Fahrzeugen, sind die 5l Tanks auch zum starten und warm fahren gedacht und nicht als Reserve! _________________ Gruß
Knausmaus&vlamonster
Ich habe mal vor sehr langer Zeit die Idee gehabt, mein Autro auf gas umzurüsten, zumal ich ja an der hollndischen-belgischen Grenze wohne, und dort Gas sehr billig ist.
Das war die Zeit, da bekam man noch einen Tank im Kofferraum.
Nach langen Überlegungen bin ich dann doch auf Turbodiesel umgestiegen, und habe das nie bereut.
Wenn ich denke das ein mit Gas betriebenes Auto 10 % an Leistung verliert, und eh Leistungsmäßig nie am PS Gleichen Turbodiesel rankommt, nein ist nichts für mich.
Das war mein erster Turbodiesel
_________________ WILLIPITSCHEN
In Ungarn vergeht alle 60 Sekunden eine Minute
Zuletzt bearbeitet von Willipitschen am 15.08.2007, 14:42, insgesamt einmal bearbeitet
naja, meine Einstellung zu Benzinbetriebenen Autos kennst Du ja und meine manchmal doch recht merkwürdig scheinende Einstellung zu Autos neuerer Jahrgänge ist wohl auch bekannt.
Meinen S124 fahre ich so lange es eben geht. 3-Liter Hubraum, 24 Ventile, Diesel, Sauger, Poel geeignet; was will der Mensch mehr. Und: ich kann noch selber mal 'ne Birne wechseln. Versuch das mal bei einer der neueren Dosen. Selbst mein 4-men Mondeo ist 'ne Katastrophe. Scheinwerferbirnen wechseln = 40 Minuten Streß. Nein, ich bleibe beim Diesel und bei älteren zuverlässigen Fahrzeugen.
Übrigens, besser als viel Hubraum ist noch mehr Hubraum.
Zu Deinem Chevy: Das ist einer aus der Daewoo Fraktion, oder? mmmhhh...
Sprechen wir mal unter 4 Augen...
Übrigens, besser als viel Hubraum ist noch mehr Hubraum
Ich will da nicht gegen reden, aber irgendwann wirst du deinen Sauger nicht mehr haben, und dann wirst du schnell deine Meinung von selbst ändern.
Ein Turbo im Diesel erhöht das Drehmoment um 50 %
Ich habe schon mal einen 240er Mercedes Diesel gefahren,einen Urlaub lang, der war von meinen Bruder mit einen 1000 Kg Wohni, kein Vergleich mit meinen 1,6 Turbodiesel den ich jetzt habe,und einen 1300 Kg wohni mit ziehe, nein, ich wollte nicht zurück.
Das mit dem Hubraum stammt noch aus der Vorturbozeit. _________________ WILLIPITSCHEN
In Ungarn vergeht alle 60 Sekunden eine Minute
so ganz mag ich Dir nicht widersprechen wollen. Ok, ein Turbolader erhöht das Drehmoment punktuell. Der Drehmomentverlauf aber ist im Vergleich mit einem Sauger eher schlechter. Bei meinem 300'er fängt der volle Power bei 2000 U/min an und bleibt erhalten bis kurz vor'm Abregeln. Bei meinem Mondeo (Turbo) sieht das eher besch.... aus. Der bläst ab 2200 U/min merkbar. Der Drehmomentverlauf kackt aber jenseits von etwas über 3000 U/min wieder ab. Muß ich nicht haben. In unserem Sommerurlaub mußte ich im Harz einige längere knackige Steigungen von 12% hoch; 3. Gang (4-Gang Automat) 45 km/h Drehzahl irgendwo weit unten und hoch die Fuhre. Mit dem Ford hätte ich das nur über die Drehzahl geschafft. Ja ich bin noch ein Anhänger der "bitte keine Turbo" Fraktion
Leider bekommt man heutzutage keinen brachbaren Saugdiesel mit ordentlich Hubraum. Es scheint im Moment nur TDI, HDi, DCI und Co zu geben... nix für mich. Die Dinger laufen leidig wie Benzinmotoren und die Standzeiten... naja.
Übrigens der alte 240D von MB war noch mit einem Motor der Vorkriegsbauart ausgestattet, träge, leistungsschwach, laut aber unkaputtbar. War das ein /8 oder schon ein 123'er?
Verfasst am: 15.08.2007, 17:57 Titel: Ja ja, de 123er
So einen MB hatte ich auch mal. Damals fuhr ich auf Montage. 385000 km, nach Portugal verkauft und dann hat's mir schnell leid getan.
In CO2 empfindlichen Zeiten wie heute sind solche Kisten aber nicht mehr zeitgemäss. Das sehe sogar ich ein.
Daher haben wir halt 3 Autos, jedes für seinen Zweck, wobei ein Zugfahrzeug Turbodiesel mit 3l Hubraum nicht fehlt. Der macht ca. 5000km pro Jahr. _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
Zu Deinem Chevy: Das ist einer aus der Daewoo Fraktion, oder? mmmhhh...
Sprechen wir mal unter 4 Augen...
Gruß
Edgar
Hallo edgar,
du hast recht der Chevy ist ein Daewoo!! In Korea habe ich Ihn als Windstorm gesehen! Wie Du weißt, war ich ja schon ein paar mal bei diesem Verein! Ich habe auch die Produktion einiger Teile gesehen u.a. das Navi und das Steuergerät für den Allrad!
Aber es werden auch viele Teile aus dem GM Konzern eingesetzt! Wenn ich mir die Bauform ansehe, dann hat der Wagen auch sehr viel vom neuen Opel Frontera!
Trotzdem finde ich das Verhältnis zwischen Preis/Leistung stimmt bei diesem Gefährt! _________________ Gruß
Knausmaus&vlamonster
Verfasst am: 15.08.2007, 20:10 Titel: Re: Ja ja, de 123er
diavolothecat hat Folgendes geschrieben:
So einen MB hatte ich auch mal. Damals fuhr ich auf Montage. 385000 km, nach Portugal verkauft und dann hat's mir schnell leid getan.
In CO2 empfindlichen Zeiten wie heute sind solche Kisten aber nicht mehr zeitgemäss. Das sehe sogar ich ein.
Daher haben wir halt 3 Autos, jedes für seinen Zweck, wobei ein Zugfahrzeug Turbodiesel mit 3l Hubraum nicht fehlt. Der macht ca. 5000km pro Jahr.
Hattest Du auch den Mehrventiler? Der Motor wurde ja auch noch im W210 E300 D eingebaut, dort allerdings leider als Turbo mit 177 PS.
Da gefällt mir die Saugvariante mit 136 PS schon besser. Der seriengleiche E300 Diesel Turbo W124 hatte nur 147 PS. Das kam daher, dass MB in der Turboversion auf den alten 300'er mit 12 Ventiltechnik zurück gegriffen hat.
Der Motor fällt in der Tat durch seinen Grobstaubausstoß auf, war aber in der Saugversion mit 109 PS nahezu unkaputtbar. Im W210 hat MB dann leider später den V6 Diesel E290 eingeführt. Der taugt nun wirklich nicht mehr. Die ganze V6 Reihe hat so ihre Probleme... Ich trauere immer noch den alten Reihensechsern nach...
Zu Deinem Chevy: Das ist einer aus der Daewoo Fraktion, oder? mmmhhh...
Sprechen wir mal unter 4 Augen...
Gruß
Edgar
Hallo edgar,
du hast recht der Chevy ist ein Daewoo!! In Korea habe ich Ihn als Windstorm gesehen! Wie Du weißt, war ich ja schon ein paar mal bei diesem Verein! Ich habe auch die Produktion einiger Teile gesehen u.a. das Navi und das Steuergerät für den Allrad!
Aber es werden auch viele Teile aus dem GM Konzern eingesetzt! Wenn ich mir die Bauform ansehe, dann hat der Wagen auch sehr viel vom neuen Opel Frontera!
Trotzdem finde ich das Verhältnis zwischen Preis/Leistung stimmt bei diesem Gefährt!
Torsten, mehr zum Thema Daewoo und Du am Samstag.
Gruß
Edgar
PS: Schon Material gekauft? Hoffentlich spielt das Wetter mit... _________________
Weblog: www.campingtouren.de.ms
Verfasst am: 15.08.2007, 20:50 Titel: Das ist die Globalisierung.
Ich hatte mal einen Suzuki Vitara. Typenschild: Landrover Santana. Motor Made in England. Rest Made in Spain. _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
War der 290-er nicht ein Reihenfünfzylinder? Erst der 3, bzw. 3,2 Liter war dann ein V6. _________________ Entweder man ist politisch korrekt oder man benutzt noch seinen eigenen Verstand!
War der 290-er nicht ein Reihenfünfzylinder? Erst der 3, bzw. 3,2 Liter war dann ein V6.
Klar, hast natürlich Recht. Das war noch ein Reihen Fünfer mit 129 PS.
Der jedoch fällt immer wieder durch defekte Zylinderkopfdichtungen am 1. Zylinder auf. Naja...
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