Verfasst am: 06.11.2006, 17:27 Titel: Nach dem Regen kommt die Sonne
Hallo!
Irgendwie habe ich so ein Gefühl, das bei jedem Aufbauen oder Abbauen fängt es immer an zu regnen und die Sachen werden nass aufgebaut oder zusammengepackt. So auch bei einer unserer Ankunft im Sommerurlaub an der Costa Brava. Wir waren gerade dabei unser Vorzelt aufzubauen da hatte sich von einer Seite so was von zugezogen und stürmisch wurde es auch, dass die losen Teile nur so um sich flogen. Gut wenn man da drei Halbstarke hat (damals Jungs jetzt Männer) sie hatten sich an den Gestänge festgehalten (Aufgehängt) um das ganze Gelumpe nicht weg fliegen zu lassen. Das sah sehr komisch aus, war aber in dem Moment nicht lustig.
Wo wir mit dem fest spannen unserer Residenz fertig waren, war der Sturm auch schon vorbei
Und wir hatten einen schönen sonnigen Sommerurlaub gehabt.
ja das kenne ich sehr gut Ist wohl eines von Murphys Gesetzen. Bei uns in Italien war es das selbe. Beim Aufbau vom Vorzelt dann ein Sturm und Gewitter. Danach war es 2 Wochen schön.
(Allerding auch beim Abbau.... also stimmen diese gesetzte wohl nicht immer). _________________ Gruss
Schnick
Was für eine Ruhe vor dem Sturm.
Meine Frage. Wie verhalte ich mich richtig beim Sturm und Hagel auf dem Campingplatz?
Diese Frage habe ich mir schon sehr oft gestellt.
Wir haben vor ein paar Jahren auf dem Campingplatz am Waginger See so ein Hagelsturm erlebt. Es war ein sehr heißer Tag, bis auf einmal hat sich von einer Seite zugezogen und der
Himmel wurde dunkel, - wir waren dabei nettes Essen vorzubereiten.
Als ich jedoch im Radio die Unwetterwarnung gehört habe, hatten wir; - Meine Frau, unsere drei Jungs und ich schnell alles abgebaut, (wir hatten kein Vorzelt sondern nur eine Markise mit Seitenwänden) und alles im bzw. unter dem Wohnwagen verstaut, so das das nichts lose draußen gestanden hat.
Und dann alle in den Wohnwagen in die Gegenecke von wo der Sturm kam.
Da haben wir gewartet bis alles vorbei war. – ES WAR NICHT ANGENEM
Nach dem Sturm waren wir auch froh nicht unter hohen Bäumen gestanden zu haben.
Richtig wäre wohl aber in die Sozialräume des Campingplatzes sich zu verkriechen.
Das überlegt man aber erst später.
Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gesammelt oder kann Tipps abgeben.
P.S. Nach dem Sturm gab’s wieder Schöne Camping-Tage.
Bis auf den Hagelschaden am Wohnwagen.
Fast 5 Wochen war ich in diesem Jahr unterwegs und hatte nur eine schöne Woche ohne Regen (im Sptember)!
Im Juni waren wir im Zuge einer Messe in Friedrichshafen und haben dort direkt auf einem Parkplatz auf dem Messegelände gecampt.
So toll wie das Wetter dort sein kann, um so tückischer ist es! Eben noch schön, warm und Sonnenschein, eine halbe Stunde später geht die Welt unter!
Uns hat es am ersten Abend erwischt. Wir hatten extra bei Obi einen Rest Teppichboden fürs Vorzelt gekauft, der am Abend dann patsch nass war, weil das Gelände ein leichtes Gefälle hat und das Wasser ins Vorzelt lief.
Was der Sturm anging, hatte ich mir keine Sorgen gemacht! Das Vorzelt hatte ich mit einem Sturmband gesichert und als Heringe habe ich 250er Nägel. Die halten auf jeden Fall!!!
Da ich etwas Bedenken hatte, daß der Wind unter dem Zelt ins Innere kommt, habe ich die Fenster an den Seitenteilen etwas aufgemacht, daß der Wind wieder raus kann. Ich hatte das Gefühl daß es geholfen hat.
Also ich würde jedes Unwetter im Vorzelt oder Wohnwagen verbringen, um im Notfall wenn was davon fliegt, gleich eingreifen zu können. Außer bei Gewitter das ist nicht mein Fall, also schnell weg!
Anders war es letztes Jahr in Friedrichshafen: Ich war da zwar nicht dabei, aber meine Funker-Kollegen mußten den großen Pavilion festhalten, während innerhalb kürzester Zeit ca. 20 Blitze auf dem Flugplatz eingeschlagen hatten......
Trotz vieler schlechter Tage (Bei schöenen Wetter kann es ja jeder) haben wir immer alles trocken eingepackt!
An Andi P
Apropos Funkertreff oder Ähnliches. Wie ist das mit dem Schutz bei Gewitter? Wird da ein Spezielles hoher Mast aufgestellt oder Ähnlich?
Ich möchte hier nicht als Schlechtwettercamper wirken, aber ein Ereignis von Vorjahr habe ich noch.
Durch Campingplatz zog ein schweres Gewitter, da blitzte auch nicht weit unseres Wohnwagens. Mein Sohn und ich konnten dies sehen, da ruft schon meine Frau aus dem Wohnwagen, - Wir haben kein Strom!
Nach dem Gewitter bei der suche nach der Ursache, haben wir festgestellt das der 1,5 m Kabel vom Stromkasten und die restliche Verbindung zum Wohnwagen getrennt ist, sah aus ob jemand sie auseinander gezogen (ausgesteckt) hat. Auf dieser Stelle haben wir diesen Blitz gesehen. Ich kann mir das bis heute kaum Erklären, es war auch nichts beschädigt.
Muss dazu auch sagen, hinter dem Stromkasten befand sich ein Maschendrahtzaun, und da habe ich die Verbindungsstelle in einer höher von ca. 50 cm vom Boden fest gemacht in der Hoffnung dass da keine Feuchtigkeit eindringt.
Nach dem Vorfall konnte ich die zwei Kabel wider einstecken und alles war in Ordnung.
der Blitz geht manachmal sehr seltsame Wege! Wenn es dort wirklich geblitzt hat, hast Du wohl großes Glück gehabt!
Also ich muß sagen, Gewitter ist nichts für mich! Da bin ich am liebsten seht weit weg! Mich hat es als Funker nie interessiert, bei Gewitter die Antennenstecker zu ziehen. Im Jahre 2000 war es dann soweit! Es war zwar kein Blitzeinschlag, mir ist aber am Schreibtisch trotzdem buchstäblich so einiges um die Ohren geflogen. Entweder war es ein Ast vom Blitz oder eine Ladungswolke, die sich meine Antennen ausgesucht haben. Kurz und gut, was den Funk betraf, war fast alles hin. Heizungssteuerung und der Garagentorantrieb auch. Da hatte ich dann auch gemerkt, daß ich bei der falschen Hausraversicherung bin!
Seit her habe ich zum Gewitter eine andere Einstellung!
Was das Campen betrifft, da habe ich zwar Funk dabei, es hält sich aber auch schon aus Gewichtsgründen sehr minimal. Eine kleine UKW-Antenne auf einem 2m Mast am Stützrad, das wars schon. Evtl. auch Kurzwelle, da reicht es, wenn man ein Draht in die Bäume wirft.
Das ist für mich so, daß man den Kontakt zu "Außenwelt" nicht verliert.
Über die Erdung habe ich mir da noch keine großen Gedanken gemacht. Im Notfall ist die Antenne auch schnell weg...
Anders sieht es aus, wenn wir an Wettbewerben mitgemacht haben.
Alte Funkerregel: Die Antenne muß über die Bäume! Was aber tun, wenn die Bäume 10-15m hoch sind?
Guck Dir mal die folgenden Bilder an und halt uns bitte nicht für verrückt! Das war Materialschlacht pur!
Und die Antenne war über den Bäumen!
Kleine Anmerkung: Auf diesem Bild kann man rechts was blaues sehen, das war die Abdeckfolie für den Stromkasten! Und das mitten im Wald (Bundeswehr)
Der Mast war sehr gut geerdet, 8 Stahlseile die mit Kettenzügen an Erdanker festgemacht waren!
Nach 30m Mast (von 40m) lief er etwas aus der Führung, also mußten wir es dabei belassen. Die Antenne auf der Spitze hat nochmal ca. 17m
das waren so die wilden Zeiten, heute bin ich ruhiger, darum Campe ich auch
Gruß Andi
Zuletzt bearbeitet von AndiP am 27.11.2006, 19:39, insgesamt einmal bearbeitet
und bald kommt der Schnee wie ich heute im Radio gehört habe.
Dann können die Wintercamper hier im Forum auch mal wirkliches Wintercamping machen. Ist beim Schnee doch auch schöner als bei Regen und 10 Grad ;-(
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