Verfasst am: 20.05.2008, 19:46 Titel: Kosten für "Gastkinder"
Aus aktuellem Anlass:
Wie haltet ihr es mit den Kosten, wenn ihr Freunde eurer Kinder mitnehmt?
Unser Sohn würde halt gerne seinen Freund, 11 Jahre alt, im Sommer mit in den Urlaub nehmen. Ohne, dass jetzt die Eltern des Knaben schon kontaktiert wurden: Was würdet ihr euch bezahlen lassen? Nur die reinen Übernachtungskosten auf dem Campingplatz, in unserem Fall 105,00 €, oder auch anteilmäßig Verpflegungsgeld? So ein 11jähriger verputzt ja schon eine ganze Menge. Wenn ich da 5,00 € veranschlagen würde, inkl. Getränke und auch mal Essen gehen, wäre das zuviel? Oder würdet ihr das ganz übernehmen?
Wenn ein Gast, der im Alter von einem meiner Kinder ist, mitfährt, dann würde ich bestenfalls die Gebühren für den CP einfordern, aber keinen Treibstoffzuschuß.
Sonderleistungen wie Zoo- oder Kinobesuch würde ich vorher abklären.
Die Verpflegung macht da nicht wirklich etwas aus, immerhin ist das ja zum Vergnügen der Kinder und des Gastes, daß sie zusammen sind.
Darauf hinweisen, genügend Taschengeld mitzunehmen, falls mal Appetit auf ein Eis da ist, sollte obligatorisch sein.
Verantwortungsbewußte Eltern werden auch nicht erwarten, daß die gastgebenden Eltern sämtliche Kosten für den mitreisenden Filius bestreiten.
Ist im Prinzip nichts anderes, als wenn Tochter/Sohn auf Klassenreise geht... _________________ LMC 475 hinten, KIA Sorento vorne!
wir haben schon öfters eine Freundin von Alina mitgenommen.
Campingplatz-Gebühren sind auf jeden Fall zu bezahlen. Spritkosten fallen so oder so an, also keine Berechnung.
Für die Verpflegung haben wir uns immer auf einen gewissen Anteil geeinigt (wobei wir hinterher immer gesagt haben, womit wir klarkommen).
Wenn Eintritt in Zoo´s o.ä. bezahlt werden musste, haben wir es mal so oder mal so gehalten: Höhere Kosten haben wir abgerechnet, wenn´s gerade mal um Minigolf ging, da haben wir natürlich bezahlt.
Aber was man abrechnet, muss natürlich jeder selbst entscheiden und am Besten vorher ehrlich abklären.
Was noch viel wichtiger ist: Die Verantwortung, die man als Ersatzeltern hat. Das sollte man wirklich nicht unterschätzen. In jedem Fall haben wir uns immer eine Vollmacht geben lassen, daß wir alles Nötige hätten unternehmen können, wenn es mal zu einer Krankheit o.ä. gekommen wäre. Nicht zu vergessen die Versicherungskarte. Und in der Vollmacht sollte vermerkt sein, daß Ihr voll weisungsbefugt seid !
Wir sind auf jeden Fall immer sehr gut klargekommen, die Kinder hatten immer viel Spaß.
Aber passt bitte auf, ob in Italien auch so hohe Bäume wie im Hunte-Camp sind (vielleicht sogar Palmen ? ). Wenn der Freund auch so klettert wie Euer Tarzan, dann sollte vielleicht noch eine Sonderklausel in die Vollmacht ....
Viele Grüße auf jeden Fall von Alina an Christoph
Frank
_________________ Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten
Auch wir hatten immer wieder eine Freundin unserer Tochter auf unseren Urlaubsfahrten mit dabei. Für Kost und Logis haben wir nie etwas verlangt oder genommen. Lediglich für teure Ausflüge (Vergnügungsparks etc) musste unser Gastmädchen nach Absprache mit deren Eltern aufkommen. _________________ Gruss aus Graubünden, der Ferienecke der Schweiz
Aber passt bitte auf, ob in Italien auch so hohe Bäume wie im Hunte-Camp sind (vielleicht sogar Palmen ? ). Wenn der Freund auch so klettert wie Euer Tarzan, dann sollte vielleicht noch eine Sonderklausel in die Vollmacht ....
Jau, daran habe ich noch gar nicht gedacht! Hohe Bäume gibt es zum Glück nicht, dafür aber Felsen
Grundsätzlich binn ich schon der Meinung, dass ich nicht alles 1:1 abrechnen möchte. Spritkosten fallen ja eh an, Gas und Strom verbraucht man auch nicht wirklich mehr. Bei einem verlängerten Wochenende würde ich wahrscheinlich gar nichts nehmen. Bedenkt man aber, dass der Besuch einer Eisdiele schon mal locker 5 € verschlingt denke ich, dass ich bei 18 Tagen Urlaub mit einer Kostenbeteiligung der Eltern von 200 € nicht zu viel erwarten würde. Ich glaube schon, dass die tatsächlichen Kosten viel höhrer sind aber schließlich haben wir ja auch deutliche Vorteile davon wenn ein weiteres Kind mitkommt. Für unseren Sohn ist es sicher Klasse wenn er einen Freund dabei hat und sich nicht erst auf dem Campingplatz jemanden suchen muss. Das ist nämlich mitunter nicht immer so leicht wie wir Eltern es gerne hätten. Naja und wir alle wissen: Ist das Kind im Urlaub glücklich und zufrieden hat man selbst auch einen entspannten Urlaub.
Ich warte jetzt mal ab, was die Eltern von Christophs Freund zu den Plänen unserer Jungs sagen.
Unser Sohn Felix hat auch schon einen Freund mit genommen. Wir haben uns im Vorfeld eine Vollmacht (uneingeschränkt) und seine Versichertenkarte geben lassen. Bezahlt hat der Freund bzw. seine Eltern nur die Personengebühr / Tag für den Jungen. Ob nun zwei hungrige Kindermäuler gestopft werden müssen oder derer drei ist letztendlich fast egal. Es bleibt eh meistens was über... Taschengeld durch die Gastkindeltern war obligatorisch. Hat immer prima geklappt. _________________
Weblog: www.campingtouren.de.ms
Wir hatten das Problem mit Gastkindern schon des öfteren und haben es immer so gehalten.
CP Personengebühr & 10.-DM oder jetzt 5.-E für Verpflegung pro Tag.
Sind damit bei allen Freunden unserer Söhne immer gut gefahren.Hatten oft 2-3 Freunde dabei.
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