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 Foren-Übersicht » Zubehör und Ausstattung » Häringe / Heeringe - Welche Bauform?  Seite 1 von 1 

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Evi-Jürgen
Camper

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Anmeldungsdatum: 13.09.2006
Beiträge: 180
Wohnort: Aschaffenburg



Beitrag Verfasst am: 04.02.2009, 10:13    Titel: Häringe / Heeringe - Welche Bauform? Antworten mit Zitat

Beim durchstöbern des Campingkataloges habe ich mir mal die neuen Häringe (wie schreibt man die Dinger eigentlich genau?) angeschaut.

Langsam hat die Industrie ja Befesitigungen für jeden Untergrund geschaffen. Ich weiss, dass ich hier schon über die Wurmlies und Stahlnägel gelesen habe. Nun aber meine Frage:

Braucht man wirklich spezielle Befestigungen für Sand, Stein, Erde?
Oder gehen nicht auch die "Standard-Ausführungen" dieser Dinger....

Wir nutzen die normalen Stahl-Dinger die bereits beim Zelt dabei waren. Dazu habe ich noch 4 solche rote Kunststoff-Häringe weil ich die für die Abspannung mal benötigte.

Da wir dieses Jahr einen Urlaub in Spanien oder Italien planen, überlege ich nun, ob ich für die Abspannung solche Sandhäringe kaufen soll.

Wie ist denn eure Meinung?

Gruss
Jürgen
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donalfredo
Neu hier

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Anmeldungsdatum: 11.01.2009
Beiträge: 14
Wohnort: Stuttgart



Beitrag Verfasst am: 04.02.2009, 11:40    Titel: Re: Häringe / Heeringe - Welche Bauform? Antworten mit Zitat

Also bei aller Geschäftstüchtigkeit der Zubehör-Industrie macht das meiste schon Sinn. So wie du Blechtreibschrauben oder Holzschrauben zweckbezogen verwendest, haben unterschiedliche "Heringe" durchaus ihre Berechtigung. Was mir bei deiner Frage fehlt, wäre - womit reist ihr?
Zelt, Wowa oder WoMo mit Vorzelt oder Sonnensegel? So wie du für diese Gegenstände unterschiedliche Heringe brauchst, was den Abspannungszug betrifft, sind "natürlich" für unterschiedliche Böden unterschiedliche Heringe nötig. Als Wowa-Fahrer hatte ich immer mindestens 2 Sorten dabei - einmal die T-förmigen Stahlheringe in 30 und 40cm Länge für feste Böden. Und natürlich die Plastikheringe für Sand. Das, was beim Zelt dabei war, ist eigentlich Abfall, und höchstens für den Faulstreifen beim Zelt geeignet, es sei denn, du zeltest. Da sind die einwirkenden Kräfte viel geringer.Es gab Zeiten (grins), da hatte ich sogar meine Schlagbohrmaschine und Dübel dabei. Also, eine Grundausstattung an guten Heringen ist schon erforderlich - wenn du einen ordentlichen Händler hast, kann der dich auch gut beraten.

donalfredo Laughing
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Schnick
Administrator

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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 2133
Wohnort: Geislingen / Steige



Beitrag Verfasst am: 04.02.2009, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Jürgen,

die Dinger heissen Heringe.
Da ich ja weiss, dass Ihr mit dem Wohnwagen unterwegs seit, kann ich direkt drauf eingehen.

Die mitgeliferten Dinger sind, wie von Donalfredo sagte, nur für den Faulstreifen was wert. Meistens sind die einfach zu kurz.

Ich benutze die Kunststoff-Heringe sowohl im Sand als auch in den Wiesen bei uns. Habe aber noch einen Satz stabiler Stahlheringe dabei um bei steiningem UNtergrund sauber abspannen zu können.

Im Endeffekt geht es ja hauptsächlich um die Eckabspannung sowie ggf. nach vorne am Vorzelt. Die Kräfte können danz enorm sein!!! Wenn Du mit der Hand die Abspannleine aus dem Boden ziehen kannst, ist es meistens zu wenig!

Kauf Dir einen kleinen Satz (4-6 Stück) guter Heringe. Für mittelharte Böden und einen Satz für Sand. Damit kommst Du gut klar.

Ich habe schon einige Zelte und Vorzelte in Italien durch das Gewitter fliegen sehen Wink

Bei mir passiert das net - aber ich ziehe ja sogar Gräben um mein Zelt, damit das Wasser abläuft (was die Nachbarn und meine Frau immer amüsiert)
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Gruss
Schnick

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frirallo
Platzwart

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Anmeldungsdatum: 01.05.2006
Beiträge: 717
Wohnort: Voerde/Niederrhein



Beitrag Verfasst am: 04.02.2009, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe die "einfachen" Stahlheringe, außerdem Felsbodenheringe als auch die immer mitgelieferten Plastikteile. Alle sind jeweils als kompletter Satz und in verschiedenen Längen vorhanden, so daß ich an sich immer und überall gut klarkomme.

Die Plastikheringe allerdings kannst Du wirklich vergessen, die habe ich sogar schon in Sandboden verbogen, die kannst Du dann vernichten.

Die anderen Teile werden nach dem Urlaub immer, wenn nötig, gerichtet.

Nur die extrem langen Heringe der Sturmverspannung müssen schon mal heißgemacht werden, um die wieder zu richten.

Und daß sich keiner vertut: Ich habe die Felsbodenheringe auch schon in Ostfriesland benötigt - obwohl ich vorher nicht gedacht hätte, daß da so harte Böden sind. Anderseits habe ich die einfachen "Blechteile" auch schon in Österreich benutzen können. Rolling Eyes

Gruß
Frank
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Baumschupser
Camping-Profi

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Anmeldungsdatum: 06.05.2008
Beiträge: 462
Wohnort: Bremen



Beitrag Verfasst am: 04.02.2009, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hehehe... Ostfriesland besteht nicht nur aus Moor und Torf, aber aus diesem Grund sind viele CP mit Bauschutt aufgefüllt, um eine bessere Tragfähigkeit und Wasserdurchlässigkeit zu gewährleisten. Da kann man schon mal auf den einen oder anderen Mauerbrocken stoßen und sich den "Draht-Häring" verbiegen.
Übrigens, Jungs und Deerns, das heißt "Häring", womit ihr eure Zelte an den Boden nagelt.
"Heringe" hingegen sind "Aussenbordskameraden"und schwimmen in der Ost- und Nordsee, werden in Dosen gepresst oder in Salz eingelegt und landen bei euch auf dem Tisch, um verspeist zu werden.

Guten Appetit, wenn es mal zu einer Verwechslung kommt! Twisted Evil
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Zuletzt bearbeitet von Baumschupser am 04.02.2009, 20:55, insgesamt einmal bearbeitet
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Willipitschen
Dauercamper

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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 1306
Wohnort: Aachen



Beitrag Verfasst am: 04.02.2009, 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
die Dinger heissen Heringe.
Da ich ja weiss, dass Ihr mit dem Wohnwagen unterwegs seit, kann ich direkt drauf eingehen.


Das sind die aber, die auf der Speisekarte stehen.

Very Happy Very Happy Very Happy

Die Dinger heißen eben Häringe, damit sich keiner die Zähne ausbeißt..
Aber der schlimmste Untergrund ist der Sandige.
Als ich noch mit den Pfadfinder unterwegs war, haben wir dann Dachlatten genommen so 40 cm, um die Zelte auf Sandboden richtig zu sichern.
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WILLIPITSCHEN
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Dreamypoet
Camper

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Beiträge: 117
Wohnort: Grevenbroich



Beitrag Verfasst am: 05.02.2009, 00:02    Titel: Antworten mit Zitat

Shocked

Danke mal an Evi - Jürgen für die Frage und an alle, die hier so ausführlich geantwortet haben. Ich muss feststellen, dass meine Ausrüstung wohl alles andere als ausreichend ist.
Wieso wird einem sowas nicht gesagt, wenn man beim Fachhändler ein Vorzelt für seinen WoWa kauft? Da hab ich im letzten Jahr wohl einfach immer nur Glück gehabt, mit den Böden...

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frirallo
Platzwart

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Anmeldungsdatum: 01.05.2006
Beiträge: 717
Wohnort: Voerde/Niederrhein



Beitrag Verfasst am: 05.02.2009, 09:01    Titel: Antworten mit Zitat

So viel zu "Häring" oder "Hering":

"
Häring oder Hering?
Schon im Althochdeutschen sind die Formen haring und hering, im Mittelhochdeutschen hærinc und herinc belegt. In aktuellen Wörterbüchern ist Hering die klar bevorzugte Schreibweise, ohne Unterscheidung zwischen Fisch und Zeltpflock; letzterer ist wahrscheinlich aufgrund seiner Form nach dem Fisch benannt (belegt seit dem Ende des 19. Jahrhunderts). Häring war noch im ersten Duden (1880) verzeichnet, verwies aber schon dort auf Hering. Auch der sechsbändige Wahrig (1981) kennt Häring noch, bezeichnet die Form aber als veraltet und verweist gleichfalls auf Hering. Mackensen trennt — wie manche Schreiber noch heute — als einziger in frühen Auflagen zwischen Häring (Zeltpflock) und Hering (Fisch), schließt sich später jedoch dem Trend an und verweist unter Häring nur noch auf Hering. Einen weiteren Abweichler entdeckte Wolf Busch: So verweist Meyers kleines Lexikon (BI Leipzig, 1968) von Häring auf Hering. Harung (»In einen Harung jung und schlank …«) war nur im Grimm (1872) aufzufinden, wird dort aber als »neuerdings in komischer rede aufgekommen alterthümelnd« bezeichnet.
"
(Quelle: http://faql.de/rechtschreibung.html#hering)

Gruß
Frank
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Haelge
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Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 18



Beitrag Verfasst am: 07.02.2009, 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Als jemand der überall schon seine Heringe versenkt hat.
Hier Meine Ausstattung:
Stahlnägel(Trazan) für Frostböden und Knochenharte Lehmplätze
Plastikheringe für Normböden,diese haben ein hohe Haltekraft
Holzhäringe ab 30cm Länge für Dünensandböden(nach Versenkung mit Wasser angiessen,das backt fest)
Aluheringe in V Forum für etrem nasse Böden.
Das alles nur fürs VORzelt.
Und ICH schlage Alle Heringe mit mindestens 45° Schräge zum Vorzelt hin in den Grund.
Bisher keine Probleme bekommen,ausser beim rausziehen(ja der Rücken) Shocked
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Schnick
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 2133
Wohnort: Geislingen / Steige



Beitrag Verfasst am: 07.02.2009, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

... also den 45 Grad Winkel habe ich auch. Ausserdem werden bei mir alle Heringe sauber versenkt. Wer schon mal bei Nacht die Bekanntschaft mit einem gemacht hat, weiss wieso Smile
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Gruss
Schnick

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Baumschupser
Camping-Profi

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Anmeldungsdatum: 06.05.2008
Beiträge: 462
Wohnort: Bremen



Beitrag Verfasst am: 07.02.2009, 23:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verwende die T-Stahlhäringe mit dem aufgeschweißten Querholm, im Grunde für jeden Boden.
Dann lungern noch V-förmige im Beutel, haben sich auch in sandigem Boden bewährt.
Naja, dann noch die Drahtnägel, aber die nur zum Abspreizen der Regenrinne und Windichtmachen am Vorzelt.

Zum herausziehen hat sich der Haken mit dem querliegenden Holzgriff als sehr zuverlässig gezeigt, oder die Schrauböse am Gummihammerkopf oder auch eine Seilschlaufe.
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