so ein Training kann sicher nicht falsch sein. Für Fahrer, die bisher wenig bzw. noch nie mit einem Anhänger gefahren sind mag dies von Vorteil sein.
Als wir vor 25 Jahren mit dem Wohnwagencamping angefangen haben, waren vergleichsweise wenig Kfz auf der Straße. Ich hatte aber bis zu diesem Zeitpunkt rund 300.000 Km Fahrten mit Pkw und Lkw hinter mir.
Andererseits habe ich bisher Glück gehabt und bin nie in eine Bredouille geraten. Deshalb habe ich mir gesagt, keinen Kurs, die Erfahrung reicht aus. Heute sind es 1,2 Mio Fahrkilometer, davon an die 10% mit Anhänger.
Ich habe leider das Pech, dass ich mit meinem Firmenwagen (aus versicherungsrechtlichen Gründen) an solchen Veranstaltungen nicht teilnehmen darf. Mit meinem privaten PKW habe ich schon öfter an Fahrsicherheitstrainings (ohne Anhänger) teilgenommen und ich war trotz meiner vielen Dienstkilometer (ca. 1,5 Mio) immer wieder überrascht was sich trotz vieler Fahrpraxis für Ungenauigkeiten oder auch Fehler zeigen. Ich kann jedem, auch den sogenannten Vielfahrern, nur empfehlen hin und wieder an solchen Trainings teilzunehmen und sei es nur um mal wieder eine etwas andere Sichtweise für bestimmte Situationen zu bekommen. _________________ --------------------------------------------------
Gruß aus OWL
Thomas
Also ich selbst habe bisher nur einmal beim ADAC ein Traiing fürs Auto gemacht.
Mit Hänger noch nie. Aber bisher bin ich auch noch nie in eine Situation gekommen, die brenzlig wäre.
Hoffen wir also, dass es auch gut weiter geht _________________ Gruss
Schnick
Also ich habe auch nie einen Kurs gemacht.
Das einzigste was ich gemacht habe, waren früher die nächtlichen Aktionen im Schnee auf den großen Parklätzen, ein bissle versuchen halt...
Mit Hänger fahren war für mich nie ein Problem, bis ich festgestellt habe, daß der Wohnwagen breiter ist und evtl. nicht mehr durch eine Lücke geht, wo das Auto noch durch passt. In meiner letzten Firma war ich oft mit Hänger unterwegs, ein Flugzeug mit einem Wert von damals ca. € 150.000.- drin. Da habe ich mir viel weniger Gedanken gemacht. Obwohl die Hänger 3 Mal länger als mein WW sind, sind sie aber nur halb so breit! Also man braucht nicht in die Spiegel schauen obs reicht. Auch meinen Umzug habe ich mit einem Flugzeuganhänger gemacht, der mit Sicherheit nicht vorschriftsmäßig beladen war
Habe ich aber den Wohnwagen am Haken fahre ich wie auf rohen Eiern
Auf meiner Fahrt nach Au hatte ich mehrmals die Situation erlebt, in der mir bei voller Fahrt ein LKW entgegen kam. Dank ALKO gab es noch nicht mal die kleinste Situation von schlingern!
Natürlich hofft keiner in eine brenzlige Situation zu kommen. Ich denke durch vorsichtiges und vorrausschauendes fahren kann man so manche kritische Situation verhindern! _________________ Gruß Andi
Wir machen am Wochenende so ein Training bei CampingClub mit. Ich bin schon sehr gespannt, wie und ob so etwas später auswirkt. Gerade für Eva ist es eine spannende Sache. Sie fährt zwar mit den Wohnwagen am Auto, aber gerade Rückwärtsfahren mag sie überhaupt nicht.
Ich hoffe das Training nimmt ihr etwas diese Angst.
Ich habe ein solches Sicherheitstraining zusammen mit dem Anhängerführerschein gemacht.
Allerdings bin ich da etwas skeptisch. Schnelle richtige Reaktion kommt durch Training. Fängt man erst mit Denken an, dann reagiert man zwar korrekt, allerdings viel zu spät.
Gut finde ich, dass bei solchen Trainings Binsenweisheiten und Märchen entlarvt werden. Ich habe schon so oft gehört, wie Fahrer sich mit Reaktionen gebrüstet haben, die in Extremsituationen in der Realität tödlich sind. _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
Ich habe noch kein Training gemacht. Nun, ich denke, wenn man seine Fahrweise - sich an die Geschwindigkeiten hält, sie der Witterung anpasst-
so ist das schon mal die halbe Miete. So ein Training mag ja ganz gut sein, bin aber trotz dem skeptisch, denn je nach dem welche hochgefährliche Situation eintritt, ob hier jeder seine Erfahrungen anwenden kann, oder sich erinnert, wie er jetzt reagieren muß _________________ Ciao
udocar
Lieber reich und gesund, als arm und krank.
www.dierollwaelderzugvoegel.de
[jokeon]
Na wart mal ab wenn Du älter wirst...
[jokeoff]
Aber im Ernst, diese Sicherheitstrainings der verschiedenen Clubs und Vereine bringen meiner Meinung nach nicht wirklich was. Das geht zu sehr an der Realität vorbei.
Was aber ein gutes Gefühl bringt ist, wenn man unter Anleitung einmal das Rückwärtsfahren übt. Da tun sich viele schwer. Der Anhänger fährt halt immer dort hin wo er nicht hin soll.
Ich habe das große Glück gehabt, vor 26 Jahren den Zweier machen zu können und habe danach auch einige viele, viele Kilometer mit Anhängerzügen, Sattelzügen und sehr übergewichtigen, überbreiten Fahrzeugen abspulen dürfen. Da lernt man dann auch das Rückwärtsrangieren. Wobei bei meiner Hobbiemäßigen Tätigkeit schieben wir auch schonmal 10 Anhänger rückwärts... Die laufen immer dahin wo sie hin sollen. _________________
Weblog: www.campingtouren.de.ms
Ich habe einmal (von der Firma aus) an einem Sicherheitstraining teilgenommen. Genau in der Nacht vorher fing es an zu schneien, so daß wir am Morgen 20 cm Schnee hatten. Es herrschten also für ein Training sehr realistische Bedingungen.
Ich muss sagen, daß mir das Training sehr viel gebracht hat. Allerdings hat es auch nur für den PKW stattgefunden.
Aufgrund der Erfahrungen beim Training für den PKW würde ich es als absolut sinnvoll erachten, daran auch mal mit Hänger teilzunehmen.
Gruß
Frank
_________________ Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten
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