Verfasst am: 21.01.2008, 15:21 Titel: Flucht vor dem Winter
Zum Dauercampen nach Italien.
20.01.2008 ZDF 18:30 Uhr
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/401676?inPopup=true
Freunde,
wer hat diese Sendung gesehen?
Ich frage mich, was wollte uns das ZDF mit dieser Docu. zeigen/sagen?
Für mich der absolute Schwachsinn. Außer das keine dickbäuchigen Camper mit der Bierflasche in der Hand und Gartenzwerge vor dem Zelt gezeigt wurden, war es wieder Klischee pur.
Angefangen bei einer immer im Vordergrund spielenden deutschen Camperin, welche mit ihrem Partner, schon über Jahre neun Monate des Jahres im WOMO in Italien verbringt.
Sie vermutlich kein Wort italienisch spricht, aber dem Restaurantkoch per Dolmetscher deutsche Küche ( Wienerschnitzel mit Pommes ) beibringen will.
Wiederhol wurde auf den überaus ordentlichen deutschen Platzwart ( selbst ernannt ? ) und die allgemein deutsche Sauberkeit, im Gegensatz zu den Italienern, die ihren Dreck überall liegenlassen, hingewiesen.
Wenn dann noch langatmig über ein gerade anreisendes, 450 tausen Euro teures WOMO berichtet wird, fällt mir zu meinem Camperleben nichts mehr ein.
Wer ist den hier der Möchtegern-Camper?
Gruß
Wilfried _________________ Wer lesen kann ist oft im Vorteil.
Wer hilft dem wird auch geholfen.
Zuletzt bearbeitet von Wilfried_Ob am 21.01.2008, 22:32, insgesamt 2-mal bearbeitet
Ja die Sendungen werden immer langweiliger,habe den Mist auch gesehen, ich überlege schon, ob ich das Verdummfernseh nicht abschaffe.
Die vielen Soap´s, Musiksendung ala Sibereisen, Talk Kerner usw. gehen mir wirklich auf den Geist.
Dafür ist das was wir zahlen müssen zu teuer. _________________ WILLIPITSCHEN
In Ungarn vergeht alle 60 Sekunden eine Minute
Und wir dürfen legal schwarz sehen
Grüsse aus Luxemburg. _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
Ja leider sind diese Bereichte langsam sehr extrem. Aber man kann eben keine Zuschauer mehr anlocken, wenn man "nur" das echte Camperleben zeigt.
Was ist interessant an:
- Baden und Sandburgbauen mit Kindern
- Einfach ein gutes Buch lesen in der Sonne
- Gemütliches Grillen am Abend (ohne laute Musik, und generve)
- Landschaft und andere Städte besichtigen.
->> Das ist ja LANGWEILIG! So wird kein Klischee bedient. Also werden die Camper weiterhin als Nörgler oder Luxuscamper dargestellt (ab 100.000 Euro WoMo wird es ja erst interessant).
Ich gehe weiterhin beruhigt zum Campen und denke dabei an die netten Berichte über mich _________________ Gruss
Schnick
Ich gehe weiterhin beruhigt zum Campen und denke dabei an die netten Berichte über mich
Ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe von "Campen ohne Extreme" auf SCHNICK-TV. _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
Das wäre dann aber Schnarch-TV, denn ich mach im Urlaub -> NIX!
(ausser Grillen und Biertrinken)
Und Kartoffeln schälen. Jetzt hab' ich dich aber erwischt _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
Zuletzt bearbeitet von diavolothecat am 22.01.2008, 18:26, insgesamt einmal bearbeitet
Ich kenne aber auf fast jedem Platz diese Typen die das Klischee verkörpern. Jeden Tag Rasen mähen und die Gartenzwerge aufstellen. Meckern wenn man etwas zu laut ist oder Kinder spielen.
Ebenso die Luxusheime (egal ob Wohnwagen oder Mobil). Das gibt es schon alles und so werden diese Themen immer wieder im TV zu sehen sein.
Ob diese Leute mehr Spass am Campen haben, bleibt fraglich.
Man muss berücksichtigen, dass viele Camper in Städten wohnen und den Wohnwagen als eine Art Wochenendhaus benutzen. Das sind meist Dauercamper.
Was diese Menschen nicht in Ihrem Heim vermögen, nämlich einen Garten zu pflegen, tun sie dann auf dem Campingplatz. Weiterhin exportieren sie Sitten und Gebräuche aus den Ballungsgebieten wie etwa Hausordnung und Ruhezeiten.
Andererseits, würde es die Dauercamper nicht geben, dann wären viele interessante Plätze nicht rentabel. _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
Hallo,
ich habe mehr oder weniger zufällig gerade diesen Abschnitt gesehen und eigentlich nur noch gelacht.
Andererseits kenne ich leider auch solche Camper: Jahrelang Urlaub in einem fremden Land, aber kein Wort in der Landessprache sprechen können, einheimische Küche abwerten durch die Überbetonung der eigenen, (wobei ich beim Schnitzelbeispiel sehr protestieren muss, denn zu einem Wiener Schnitzel, das echt aus Kalbfleisch besteht, werden Petersilkartoffeln serviert und schon gar keine Sauce) und dazu noch die schlechten Bemerkungen, im Filmbeispiel über die "Italos".
Solche Camper bringen den Stoff für die Vorurteile gegen das schönste Hobby, das wir teilen.
"Italo" ist ein italienischer Vorname. Der Koch dürfte so heißen. Das kam aber leider nicht so rüber. Der Rest war sch....e. Ich frage mich, wie man 9 Monate im Jahr in einem Land im Wohnmobil freiwillig verbringen kann, wenn man an diesem Land nichts Gutes findet. Ich liebe Italien, aber nach 6-8 Wochen bin ich auch froh, wieder nach Hause zu fahren. Übrigens bin ich auch der Meinung, daß der Koch sicher "Cotolleta Milanese" kochen kann. Das ist auch nichts anderes als ein paniertes Schnitzel, ohne Soße. Aber die gute Frau hat nach den vielen Jahren Italien sicher keine Ahnung, daß es ein Cotolleta Milanese überhaupt gibt, wenn sie so auf deutsche Küche bedacht ist. Die Grundidee, mal etwas anderes den Gästen zu servieren, war ja gut gedacht, belebt sicher das Geschäft. _________________ Liebe Grüße von der Stefferl
http://members.aon.at/peterunderika/
ich habe es nicht fertig geschaut.
Und mich eigentlich nur geärgert, ja ich weiß das ändert auch nix.
Klar gibt es wohl schon solche Camper die so drauf sind. leider ! _________________ Gruß,
Simon
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