Verfasst am: 19.02.2008, 15:10 Titel: Fahrt über Tag oder Nacht
Ich habe das Thema mal in den Bereich "Kids" genommen, gillt aber natürlich für alle.
Fahrt Ihr eher über Tag oder eher über Nacht in den Urlaub?
Wir fahren eigentlich nur noch über die Nacht, wenn wir weit müssen (also Italien, Spanien, usw). Mit den Kindern ist es sehr viel entspannender so. _________________ Gruss
Schnick
auf langen Strecken > 750 Km fahren wir immer in den Tag hinein. D. h. wir fahren dann gegen 3:00 Uhr morgens los.
Innerhalb Deutschlands meist erst ab 9:00 Uhr morgens.
Wir fahren übern Tag, da kann man morgens ausgeruht starten. _________________ Ciao
udocar
Lieber reich und gesund, als arm und krank.
www.dierollwaelderzugvoegel.de
Ich fahre alleine, da Astrid auf Autobahnen leider oft Panik packt.
Ich döse am Vortag dahin (1-2 Bier, kein Kaffee) und fahre dann am liebsten in der Nacht weg. So etwas um 2-3 Uhr. Die Strasse ist frei und die Quälgeister ausser Betrieb.
Ich trinke unterwegs ca. ½ Liter gezuckerten Milchkaffee und höre zwischendurch mal genügsam dem Schnarchen der Kinder zu. Tipp für Frankreicht: Der Automatenkaffe wird aus Recycling-Kaffeesatz gemacht -also besser selber mitnehmen.
Morgens bei Ankunft gibt es dann allerdings Stress. Die Kinder sind hellwach und Astrid hat auch nicht so richtig durchgeschlafen. Dann gibt es schon mal Streit - aber das löst sich im Laufe des Tages.
Ich versuche jetzt. wo wir 2 Etappen fahren werden, in der 1. Nacht möglichst mehr als 1000km zu schaffen. Dann fallen mir die restlichen leichter. _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
nach Italien fuhren und fahren wir immer gegen 15.00 Uhr weg. Fahren dann so lange es Spaß macht. Dann suchen wir uns eine Stellmöglichkeit. Am nächsten Morgen geht es dann sehr früh weiter; wir fahren also vor dem eigentlichen Verkehr weiter.
Bei Zielen in Deutschland kommt es auf die Entfernung an. Wir versuchen auch hier antizyklisch zu fahren.
1. Fahre ich ja mit den Kids alleine, wenn die dann alle pennen würden würde ich trotz Kaffee oder so wohl nicht wach genug bleiben.
2. Möchten meine Kinder was von der gegend sehen, durch die wir fahren und in der wir landen.
3. Sind meine Kids SUPER Mitfahrer!!! Sie haben noch nie genörgelt oder so, auch wenn wir 1200km am Stück abreißen.
Wir fahren also je nach Entfernung relativ früh morgens los und in den Tag hinein. Dann können die drei erst mal noch ausschlafen im Auto und sind fit, wenn wir dem Ziel näher kommen.
Zuletzt bearbeitet von engelchen am 20.02.2008, 09:53, insgesamt einmal bearbeitet
3. Sind meine Kids SUPER Mitfahrer!!! Sie haben noch nie genörgelt oder so, auch wenn wir 1200km am Stück abreißen.
Kann man dich als Super-Camper-Nanny engagieren? _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
Also für uns stellt sich die Frage des "wann abfahrens" eigentlich nicht. Wir sind ja wohl eher die "Regionalcamper".
Ich versuche aber auf jeden Fall Autobahnen zu vermeiden. Dieses stumpfsinnige dahin brettern mag ich nicht.
Letzten Sommer sind wir ausschließlich Landstraßen gefahren, dauert zwar länger, macht aber mehr Spaß. Außerdem sieht man mehr von der Landschaft.
Für mich fängt der Urlaub eben direkt vor der Haustür an, ohne Streß und ohne 1500 km vor der Brust.
Und wenn es uns irgendwo gefällt bleiben wir einfach 'nen Tag da. _________________
Weblog: www.campingtouren.de.ms
Wir fahren über Tag. Der Urlaub beginnt meiner Meinung nach bereits am Start. Also gemütlich los, ab und zu eine Pause und schöne Straßen wählen.
Hier sind wir mit ENeuh sehr ähnlich. Viel "Strecke" macht man so natürlich nicht. Ich denke es ist noch ein Unterschied ob man mit Kindern unterwegs ist oder nicht.
Zu diesem Thema fällt mir gleich mal noch was ein:
Wenn ich sehr weit fahre und dann über Nacht und in den Tag hineinfahre wird früher oder später eine Müdigkeit aufkommen.
Gibt es denn eine Grenze, wie lange man fahren soll bzw. darf? Gesetzlich ist da ja nichts vorgeschrieben (wie bei LKW). Aber was sagt meine Versicherung?
Zu diesem Thema fällt mir gleich mal noch was ein:
Wenn ich sehr weit fahre und dann über Nacht und in den Tag hineinfahre wird früher oder später eine Müdigkeit aufkommen.
Gibt es denn eine Grenze, wie lange man fahren soll bzw. darf? Gesetzlich ist da ja nichts vorgeschrieben (wie bei LKW). Aber was sagt meine Versicherung?
Jürgen
Hallo Jürgen,
es gibt da keine gesetzliche Reglung. Aber: Im Falle eines Unfalles wird dann schon der Sauerstoffgehalt im Blut ermittelt wenn ersichtlich ist, das Übermüdung mit im Spiel sein könnte. Es liegt also in Deiner Eigenverantwortung Deine Fahrtauglichkeit zu beurteilen.
Wie die Versicherung reagiert kann ich nur vermuten... das wird aber sicherlich vom Ermittlungsergebnis abhängig sein. _________________
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Wir fahren über Tag. Der Urlaub beginnt meiner Meinung nach bereits am Start. Also gemütlich los, ab und zu eine Pause und schöne Straßen wählen.
Kann ich so voll zustimmen.
Zitat:
Hier sind wir mit ENeuh sehr ähnlich. Viel "Strecke" macht man so natürlich nicht. Ich denke es ist noch ein Unterschied ob man mit Kindern unterwegs ist oder nicht.
Kommt auf die Kinder an. Unsere Beiden (w10j und m15j) sind da recht schmerzfrei. Die Beiden "juckeln" auch lieber gemütlich über eine schöne Landstraße als über 'ne öde Rennpiste. Und wenn Pause gefragt ist, suchen wir uns ein schönes Plätzchen abseits der Straße, Wohnitür auf, Kaffee marsch und ein bischen "dummes Gesicht" machen. Bei der Gelegenheit Öl, Wasser, Luft prüfen und alles bleibt im grünen Bereich. _________________
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Da wir ausschließlich in der Nebensaison fahren, beginnen unsere Touren meistens so zwischen 8 und 10 Uhr morgens. Dann sind die Autobahnen und Landstrassen leerer weil alle Pendler schon auf der Arbeit sind. Meistens bleiben wir in Deutschland, wenn es etwas weiter wird z.B. Italien, dann fahren wir in Etappen mit Pausen von 1-2 Tagen. Mehr als 6 - 700 KM am Tag wollen wir nicht fahren. _________________ --------------------------------------------------
Gruß aus OWL
Thomas
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