Verfasst am: 04.01.2009, 15:54 Titel: Erfahrungen mit dem Einbau einer Standard-Matratze
Hallo,
ich habe mir vor kurzem meinen ersten kleinen Wohnwagen (Hobby 400 SF, Modell 2006) gekauft, mit einem Festbett im Bug. Die Liegefläche ist mit 135 x 197cm angeben. Dummerweise sind die beiden im Fahrzeug vorhandenen Matratzen unterschiedlich tief durchgelegen, so dass an ein schmerzfreies, entspannendes Schlafen kaum zu denken ist.
Nun meine Frage: hat hier jemand Erfahrung damit, ob es möglich ist, eine Matratze in der Standardgröße 140 x 200cm (vielleicht mit etwas Druck) einzusetzen? Ein maßgeschneiderte Matratze ist ja wesentlich teurer. Wer kann hierzu was sagen?
1.
Version: ich hatte mir bei einem Schaumstoffverkäufer
eine dünne Schaumstoff hmm Decke gekauft.
140 * 198 und 3 cm stark.
dafür habe ich einen Überzug genäht.
Diese "Deckenmatratze" konnte man immer zusammenrollen und ins Kinderbett legen,
wenn wir die Dinette benutzt haben.
Diese Variante war schon nicht schlecht.
2.
Version: Letztes Jahr habe ich mir bei meinem Schaumstoffhändler
eine Matratze mit 140 * 198 und 12cm gekauft.
Und auf die Originalen Polster gelegt.
Dieses Teil kann man aber nicht mehr so richtig zusammenrollen.
So bleibt das große Bett eben immer ein Bett.
Sollte ich doch mal im Wohnwagen sitzen wollen baue ich halt das Kinderbett zur Sitzgruppe um.
gekostet hat mich diese Kaltschaum Matratze ungefähr 190 Euro.
(komplett mit Überzug) _________________ Gruß,
Simon
Zuletzt bearbeitet von Mabuse am 04.01.2009, 17:33, insgesamt 2-mal bearbeitet
ich denke das sollte ohne größere Probleme gehen.
Sicherlich wird die Matratze etwas auf Druck liegen.
Ich hatte in meinem vorhergehendenWW eine der aufgerollten Vakuummatratzen z.B. von einschlägigen Diskountern oder auch Baumärkten gekauft ca. 79,- Euro. und damit beste Erfahrung gemacht.
Gruß
Wilfried _________________ Wer lesen kann ist oft im Vorteil.
Wer hilft dem wird auch geholfen.
Beim Umbau in unserem alten Tabbert sollte die vordere Sitzgruppe zum Doppelbett ausgebaut werden.
Ich ließ die Staukästen/Sitzbänke drin, vermaß die Fläche und bestellte einen Lattenrost mit maßgeschneiderten Matratze im "Dänischen Bettenhaus".
Das war nicht teuer und wir hatten ein vollwertiges Bett, einschließlich rückenschonenden Unterbau. Auch ließ sich noch ein normales Spannbettlaken überziehen.
Nur Mut! _________________ LMC 475 hinten, KIA Sorento vorne!
Beim Umbau in unserem alten Tabbert sollte die vordere Sitzgruppe zum Doppelbett ausgebaut werden.
Ich ließ die Staukästen/Sitzbänke drin, vermaß die Fläche und bestellte einen Lattenrost mit maßgeschneiderten Matratze im "Dänischen Bettenhaus".
Das war nicht teuer und wir hatten ein vollwertiges Bett, einschließlich rückenschonenden Unterbau. Auch ließ sich noch ein normales Spannbettlaken überziehen.
Nur Mut!
Sicher eine noch bessere Lösung mit dem lattenrost.
Ich habe zwischen den beiden Staukästen nur eine 10mm Sperholzplatte eingepasst.
Die beiden Staukästen hatten bereits vom Vorgänger jeweils eine Serviceklappe eingebaut.
Miß einmal die Matratze genau ab und schau, wieviel Luft zwischen Matratze und Wand bleibt. 5 cm sind nicht viel, wenn es knapp ist, kann es überdimensional viel sein. Vergiß nicht, die Matratze darf auch nicht zu fest an einer Außenwand anliegen. Aber da sind vermutlich sowieso Winterlehnen dazwischen. _________________ Liebe Grüße von der Stefferl
http://members.aon.at/peterunderika/
Ich sehe ein Problem, wenn man die Fläche mit 1 Matratze abdeckt. Bei uns würde das bedeuten, dass sich der Lattenrost nicht mehr gut anheben lässt.
Unterwegs liegen auf der Matratze immer Decken, Kissen und Schlafsäcke. Müsste man das alles zusammen mit dem Lattenrost hochheben, dann würde man sich schwer tun. Daher ist die Matratze in der Mitte geteilt. Randlose Schaumstoff-Matratzen die fest zusammen gepresst sind, sind nicht unbequemer als eine in einem Stück. _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
noch zu DM-Zeiten. Unsere Matratze (frz. Bett) war an manchen Stellen durchgelegen. Also zum Knaus-Händler, der mir abriet die Originalmatratze zu kaufen. Hätte 300 DM gekostet. Dann zu einem Händler, der Couch, Polstermöbel herstellt. Ich habe die alte Matratze abgegeben und habe sie nach einer Woche wiederbekommen - bereits überzogen. Dafür habe ich dann 160 DM bezahlt; also irgendwo bei 80 Euro.
Ich habe für meinen Hobby 400SF mit der angebenen Liegefläche von 135 x 197cm letztlich eine Standardmatratze (Malie 7-Zonen Kaltschaum H3) in der Größe 140 x 200cm gekauft und nun anläßlich meines ersten Kurzurlaubs eingebaut.
Die 3cm mehr in der Länge sind definitiv kein Problem, die ließen sich leicht eindrücken. Problematisch (und ein Mensch mit offenen Augen hätte dies vorhersehen müssen!) waren die 5cm mehr in der Breite: da das Bett vorne nur durch ein schmales (bespanntes) Dekor-Brett begrenzt wird, das nur durch ein paar kleine Schrauben befestigt ist, habe ich mich zunächst nicht getraut, die Matratze hinter dieses Brett zu pressen.
Ich habe die Matratze also für die erste Nacht einfach über dieses Brett überstehen lassen. Das Ergebnis war, dass ich in der ersten Betthälfte ein Gefälle von ca. 6-8cm (das Brett steht ja höher um die passende Matratze einzufassen) in meiner Matratze hatte. Nun gut - ich bin also in die zweite Betthälfte gerollt und konnte dort gut schlafen. Nur das Ein- und Aussteigen war kritisch, weil ich immerzu Sorge hatte, dieses blöde Brett abzubrechen.
Dann hab ich vor der zweiten Nacht doch noch allen Mut zusammen gekratzt und die Matratze hinter das Brett geklemmt. Und siehe da: es hielt! Es steht zwar jetzt ziemlich schief und ich habe keine Ahnung, wie lange es diesem Druck standhalten wird, aber die restlichen drei Nächte hatte ich eine durchgehende, gleichmäßige und gerade Liegefläche... Hurra!
Nun, sollte das Brett bis zu meinem Osterurlaub abgebrochen sein, ist das auch nicht weiter tragisch. Dann steht die Matratze halt über - ist aber auf jedenfall weiterhin gerade. Dann werd ich halt sehen, ob ich das Brett tiefer neu befestigen kann. Jetzt leb ich erstmal ne Weile mit der neuen Matratze.
Fazit: es geht - ist aber nicht optimal. Trotzdem schläft es sich auf der neuen Matratze um Klassen besser, als auf den beiden alten... ^^
Gratuliere zum Teilerfolg. Frage: Kannst du das Brett nicht runterschrauben und mit Distanzleisten und längeren Schrauben neu befestigen? Oder die untere Hälfte des Brettes aufdoppeln und dort wo die Matratze liegt, läßt du die Brettstärke. Ist nur so eine Idee, wenn man das Ding nicht sieht, ist schwer zu raten. _________________ Liebe Grüße von der Stefferl
http://members.aon.at/peterunderika/
Warum bin ich eigentlich nicht selbst auf diese Idee gekommen?
Danke für den Tipp...
Die Antwort kann ich dir geben. Weil du vermutlich nicht 47 Jahre mit einem Polstermöbeltapezierer verheiratet bist. _________________ Liebe Grüße von der Stefferl
http://members.aon.at/peterunderika/
Ich hatte auch mal an diese Erneuerung gedacht, als ich meine Bugsitzgruppe zum Bett umbaute, hatte auch die richtige Grösse bekommen, aber die Normalen Matratzen waren mir einfach zu schwer.
Also habe ich die Sitzbezüge genommen. _________________ WILLIPITSCHEN
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