Verfasst am: 05.11.2007, 16:29 Titel: An die Wohnwagenfahrer
Folgendes Problem, bin mit meinen Wohnwagen schon so ca 100 000 KM gefahren. Jetzt hatte ich ein Problem, bei schlechten Strassenverhältnissen, da hatte ich so ein blödes klapperndes Geräuch. Durch Zufall die Ursache gefunden, wenn ich den Kupplungskopf der Wohnwagendeichel anfasse, dann habe ich nach oben ca 2 mm Spiel,und zwar in der Welle, die sich beim Bremsen einschiebt.
Da ich noch einen feststehenden Wohnwagen habe wo ich nicht mehr mit fahre, habe ich das vordere Teil umgebaut,vom Feststehenden auf dem Fahrenden, hat auch alles geklappt, auch die Tragfähigkeit ist o.K.
Doch hat mir das ganze keine Ruhe gelassen, und in bin auf unseren Dauerplatz mal an allen Kupplungsköpfen fühlen gegangen, und siehe da, viele Fahrzeuge haben da Spiel, der eine mehr, der andere was weniger, selbst ein Wohnwagen, der nur vom Händler zum Platz gefahren ist hat das Spiel schon.
Und ich habe meine Deichsel immer schön abgefettet.
Hat von euch schon mal Jemand das Gleitlager wechseln lassen und geht das überhaupt? _________________ WILLIPITSCHEN
In Ungarn vergeht alle 60 Sekunden eine Minute
Verfasst am: 05.11.2007, 16:54 Titel: Re: An die Wohnwagenfahrer
Willipitschen hat Folgendes geschrieben:
Folgendes Problem, bin mit meinen Wohnwagen schon so ca 100 000 KM gefahren. Jetzt hatte ich ein Problem, bei schlechten Strassenverhältnissen, da hatte ich so ein blödes klapperndes Geräuch. Durch Zufall die Ursache gefunden, wenn ich den Kupplungskopf der Wohnwagendeichel anfasse, dann habe ich nach oben ca 2 mm Spiel,und zwar in der Welle, die sich beim Bremsen einschiebt.
.........., selbst ein Wohnwagen, der nur vom Händler zum Platz gefahren ist hat das Spiel schon.
Und ich habe meine Deichsel immer schön abgefettet.
Hat von euch schon mal Jemand das Gleitlager wechseln lassen und geht das überhaupt?
Hallo,
erstmal besten Dank für diese Info.
100000km mit einem WW sind ja schon gewaltig. Dies habe ich in dreißig Jahren wohl mit drei WW geschaft.
Nein, ich hatte ein solches Problem noch nicht bemerkt. Du hast, wie Du schreibst und die Bedienungsanleitung auch vorgiebt die Stelle immer gut gefettet.
Beim letzten WW und Pkw hatte ich zum Schluß auch auf schlechten Wegstrecken und beim Beschleunigen ein klapperndes Geräuch. Ich hatte aber die Ursache im Spiel der Aufnahme des abnehmbaren Kugelkopfes vermutet. Es war eine abnehmbare Anhängerkupplung von Bosal b ei der über Jahre das Spiel immer größer wurde.
Ob in deinem Fall das Gleitlager gewechselt werden kann ist mir auch nicht bekannt.
Gruß
Wilfried _________________ Wer lesen kann ist oft im Vorteil.
Wer hilft dem wird auch geholfen.
diesen Effekt mit dem Spiel in der Gleitbahn der Auflaufbremse habe ich noch nicht feststellen können, aber:
Bei unserem PKW vor 3-4 Jahren (war noch nicht der 300'er) hatte ich folgendes Erlebnis:
Wir kamen aus dem Sauerland zurück und ich hatte unseren Reiseanhänger (so ein kleiner Aluhänger mit Fahrradträger) am Haken. Beim Abkuppeln meinte ich gesehen oder gespürt zu haben, dass der Kugelkopf der fest montierten Kupplung gewackelt hätte. Naja dachte ich mir, dass kann ja garnicht und hab es dabei belassen. Am Abend jedoch ließ mir die Geschichte keine Ruhe und ich ging nochmal zum Auto und stellte fest, dass die ganze Kupplungstraverse lose war. Ein genaueres Prüfen ergab dann, dass die Befestigungsschrauben (4 Stück) nicht den notwendigen Härtegrad hatten, die Schrauben rund waren. Wenn ich mir im Nachhinein so überlege, wie oft der Wohnwagen am Haken war, wie oft unser kleiner Reiseanhänger dran hing, wird mir schlecht. Das hätte böse in's Auge gehen können.
Unser Lieferant für solche Fahrzeugteile meinte, dass das bei Kupplungen von Brink häufig vorkommen würde. Das wäre mangelhafte Qualität!
Ich habe dann neue extrem zugfeste Schrauben eingebaut und das Thema war durch. Dennoch, sowas darf nicht sein.
An meinem 300'er ist eine festmontierte Kupplung von Westfalia verbaut. Damit gibts keine Probleme. _________________
Weblog: www.campingtouren.de.ms
bei unserem ersten wowa (damals neuwagen) ist nach 2 jahren der gleiche effekt aufgetreten. sind auf dem rückweg vom kurzurlaub gewesen und auf einmal hörte man bei jeder bodenwelle ein knacken aus dem heckberech des zugfahrzeugs. bei überprüfung hat sich dann herausgestellt, dass die welle (auflaufbremse) erhebliches spiel hatte wenn der kupplungskopf vertikal bewegt wurde.
mein damaliger händler hat mir erklärt, dass dies durchaus "normal" sei das so etwas auftritt, nahm die fettpresse und schmierte die nippel ab die auf der deichsel über dieser welle sitzen. vorbei wars mit dem knacksen.
trat weder bei dem damaligen noch beim jetzigen wowa jemals wieder auf.
scheint also ein durchaus verbreitetes problem zu sein. _________________ Viele Grüsse aus dem Süden
Sendner
Ich hatte mir diese Technik bei unserem WW genau angesehen (ALKO), damit ich auch da schmiere wo es sein soll. Weiterhin habe ich selbst eine KlaumirdenWWnichtvorrichtung aufgebaut wofür ich die Schrauben am Kopf abnehmen musste.
Dabei ist mir Folgendes aufgefallen:
Die Auflaufbremse ist über einen Stossdämpfer gekoppelt. Dieser kann natürlich abnutzen, so dass der Federdruck geringer wird oder der Dämpfer an einer Stelle blockiert. Das wiederum bringt Spiel mit sich. Beim Wechseln der Schrauben am Kopf fiel mit auf, dass der Druck dieses Stossdämpfers ziemlich gross ist/sein soll. Selbst wechseln kommt also kaum in Frage.
PS: Sollte der Stossdämpfer wirklich die Ursache sein, so müsste das Bremsverhalten ebenfalls gelitten haben. _________________ Am 19. August geht's nach Avignon, der Stadt der Päpste und dann immer weiter der Sonne nach.
Zuletzt bearbeitet von diavolothecat am 06.11.2007, 23:46, insgesamt einmal bearbeitet
Ich kenne dieses Phänomen bisher nur bei meinem ehemaligen Dethleffs. Dort war die Auflaufbremse sehr abgenutzt. Das hat zur Wirkung, dass beim Bremsen der Anhänger relativ "hart" aufläuft und dann stark abbremst.
Bei meinem neuen Wagen (mit einer nagelneuen ALKO drann) Ist das Abbremsen des Wohnwagens eigentlich nicht zu spüren.
Kann man das Spiel denn nachstellen? Sollten wir mal in Erfahrung bringen. Ich bin mir nur nicht klar, an welchem Teil es denn liegt. Die Deichsel ist ja oft von anderen Herstellern. Werde da mal bei ALKO anfragen, ob die mir was wissen _________________ Gruss
Schnick
Hallo Schnick, das Spiel findest du, wenn du ganz vorne an der Deichselspitze versuchst, Deichsel anzuheben und runter zu drtücken.
Mitlerweile in einen anderen Fprum gelesen, das das jarnicht so selten ist.
Einstellen kann man das nicht. Man muß die Gleitlager wechseln lassen den selbst kann man das nicht.
Zitat: Quelle: Mitglied Oberstein Vom Basiccamp schreibt:
Hatte das Problem des großen Spieles der Anjängevorrichtung schon bei meinem Transportanhänger (1500Kg).
Nun selbst ist der Mann, dachte ich und hatte auch schnell diese ganze Einheit zerlegt.
Zwei neue Kunstofflager wurden bestellt und nach Erhalt in das Trägerrohr mit Hilfe der alten Lager eineschlagen, kein Problem.
Diese Lager sind Rohlinge und müssen auf den exakten Durchmesser der Schubstange angepasst werden, nun denn ran, mit Schmirgelpapier und einer zarten Halbrundfeile ging ich ans Werk.
Was soll ich sagen, nach unzähligen Stunden vergebener Arbeit, aufgeschliffenen Fingern und einer Laune im Gesicht, so daß meine Frau schon einen Bogen um mich machte, fuhr ich mit dem Krempel zum Hersteller des Anhängers, etwa 35km Fahrtweg, hier erwarteten mich schon schmunzelnde Gesichter. Gut nur daß keiner eine Bemerkung fallen lies über meinen gescheiderten Versuch, sonst
Innerhalb einer halben Stunde waren die mit dem Teil fertig.
Natürlich nochmal zwei neue Lager, die wurden eineschlagen und dann ausgehohnt. Sieht aus wie eine Metallstange an der seitlich scharfe Kingen rausgucken die in der Breite verstellt werden können.
Ein paar mal hin und her, rauf und runter, zwischendurch noch mal die Schubstange eingeschoben und, passte!!!
40 Euronen berappt und nach Hause.
Übrigens....die bestellten Lager beim WoWa Händler hatten mich schon 30 Euro gekostet.
Zitatende:
Da sieht man das man da selbst nicht viel ausrichten kann.[/quote] _________________ WILLIPITSCHEN
In Ungarn vergeht alle 60 Sekunden eine Minute
Ich habe diese Thema mal al AL-KO gesendet und gerade einen Anruf von denen bekommen um das zu klären.
Hier nochmal die Infos zu den 2 Berichten:
Zitat:
bei überprüfung hat sich dann herausgestellt, dass die welle (auflaufbremse) erhebliches spiel hatte wenn der kupplungskopf vertikal bewegt wurde.
mein damaliger händler hat mir erklärt, dass dies durchaus "normal" sei das so etwas auftritt, nahm die fettpresse und schmierte die nippel ab die auf der deichsel über dieser welle sitzen. vorbei wars mit dem knacksen.
Das ist so korrekt, das Spiel ist nötig, da die Reibbeläge sonst bei verschiedenen Temperaturen entweder fest sitzen oder zu viel Spiel hätten.
2-3mm sind also OK.
Zitat:
Die Auflaufbremse ist über einen Stossdämpfer gekoppelt. Dieser kann natürlich abnutzen, so dass der Federdruck geringer wird oder der Dämpfer an einer Stelle blockiert. Das wiederum bringt Spiel mit sich. Beim Wechseln der Schrauben am Kopf fiel mit auf, dass der Druck dieses Stossdämpfers ziemlich gross ist/sein soll.
Das hat nichts damit zu tun. Die Auflaufbremse arbeitet mit einem Öldruckdämpfer. Wenn der nachlässt dann hat man eine Öllache und der Wohnwagen fährt ungebremst auf. Dat aber mit dem Spiel bzw. den Reibbelägen nichts zu tun.
Diese Infos stammen wie gesagt direkt von AL-KO. Vielen Dank dafür nochmal! _________________ Gruss
Schnick
@Willipitschen: Wusste ich schon, dachte nur, dass so eine Info auch hier Interessant ist. Hätte ja sein können, dass Al-Ko noch ne andere Info liefern kann _________________ Gruss
Schnick
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